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Erperimente und Resultate:

Seite.

Versuche mit weißem Hafer ........... 552 Krankheiten und Feinde des Weizens...

Sommergerste ......... 560 Seterus......

684

# Winterwcizen ..........

561 Brand .....

684

# Winterroggen.......

Umlegen........

685

Versuche von Wiegmann und Polstorf

Reimen am Stroh..........

686

[Bobenmisdung, Samenasbenbe-

Ausartung des Weizeng ........

Itandtheile, Tabelle der Feuchtigkeits-

Vegetabile Parasiten.....

689

menge in vegetabilen Substanzen, über

(Rost, Meblthau, Fraß, Nuß ?c.)
Zusammenjebung des Korns und

Animale Parasiten .................702-9
Strobe, die Stidstoffmenge — Ana-

(Chlorops, Cælinus niger, Pteromalus
lyfen der Weizenfornarde von 1814,

micans, Thrips cerealum, Chinch
45, '46 20.1..................565–89

tze, Anguillula 26.)

Theorie der Endosmosis und Erosmosis Hessische Fliege. .........

709

Ammonia ..

595 Čecidomyia tritici (rother Wibel) .... 713

Humus ...................

Parasiten der Cecidomyia tritici...... 716

Weizenregion der Ver, Staaten .......... 602

Mittel, sie zu zerstören ......::::...

716

Weizenspielarten

Geschichte der Cecidomyia tritici...... 718

Beschreibung und Klassifikation der Wei-

Dr. Sichel über die bymenopteren Para-

zenarten...

fiten der Cecidomyia tritici ........

3. Meßger über Weizen ...........629-41 Wibel.....
Classifikation des Weizens von Le Con Note von Dr. Boyle ...........

teur..........................641.44 Bienenzucht....................
Professor Emmon's Classifikation und Erläuterung der Karten der mittl. Vertbei-

Analysen des Weizens............644-55 lung der Regen und Niederschlage......

Weizen in Dbio ......................655–76 Tabede, Ausweis über die Anzahl der Ader

Wachsthum der Weizenpflanze - Keim | und Buschel Weizen und Korn....... 729

ungsprozeß ....... ..... 676 | W. Wilfon's Sonnenuhr...............

609

9. Meßger über me............. 626

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Dru o feble r.

Seite 80, Zeile 5, 7, 9 und 11 von Unten lies „Schnitter“ statt „Ernter."

, 140, 2, 3 und 4 von Oben ließ „Dampfmaschine" statt ,,Feuerspriße."
, 174, in der Aufsdyrift lies „St. Aderbaukonvention“ statt, St. Aderbaufommission."
# 281, Zeile 4 von Oben lies , die Stammbäume statt, brei Stammbäume."
# 469, Zeile 24 von Oben lies ,cecidomyia“ statt ,,eccidomyia.“

Bericht des Präsidenten.

An die Generalversammlung des Staates Ohio:

Ich bedaure, bei Mittheilung des Zustandes des Akerbanes des Staates an die Gesepgebung keinen günstigeren Bericht machen zu können. Allein die zwei legten Jahre waren den Aussichten des Farmers in der Produktion seiner Ernten, gefolgt, wie sie waren, von der letzten plöglichen und außerordentlichen finanziellen Klemme, so ungünstig, daß Grund zur Dankbarfeit vorhanden ist, daß sie nicht durch allgemeines Unglück und allgemeinen Ruin gefolgt sind.

Die Tröskne von 1856 war so heftig und so anhaltend, daß sie allen unseren Produktionen Eintrag that (ein ungewöhnliches Ereigniß, wo die Ernten und ihre Reifungsperioden so verschieden sind, wie in diesem Staate); darauf folgte die Zerstörung unseres wichtigsten Stapelproduktes, des Mais, das, obwohl es einen reichlichen Ertrag versprach, durch die heftigen Herbstfröste und das darauffolgende äußerst nasse Wetter in so ernster Weise Schaden litt, daß es nicht bloß zu einem sehr großen Theile unverkäuflich wurde, sondern in großen Quantitäten im Felde verfaulte und ernste Befürchtungen unterhalten werden, daß der Schaden sich als so groß herausstellen werde, daß er einen Mangel an Samen für die fünftige Ernte verursachen wird.

Die Trödkne von 1854 war vielleicht heftiger als die von 1856; allein es war zur Zeit, als die Kriege in Europa einen Begehr nach unseren Produkten zu höheren Preisen schufen, und dieselbe wurde gefolgt ron einein Jahre überflüssiger Ernten, welche zudem auch lohnende Preise fanden, und der Farmer fonnte mit einigem Grund einem Verkaufe seiner Früchte entgegenschen, welcher ihn aus der Verlegenheit befreien würde, welche die Mißernte des vorigen Jahres veranlaßt hatte.

Die Berichte der Townshipassessoren seit 1850, welche eine gedrängte Uebersicht der Produktion unserer großen A&erbaustapelartikel, Weizen und Mais, geben, folgen angefügt und sind der Beachtung werth :

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1850.. 1851.. 1852 1853. 1854..

1,658,106 1,657,253 1,624,715 1,421,826 1,475,935 1,407,773 1,478,164

28,769,139
25,309,225
22,962,774
17,118,311
11 819,110
19,569,320
15,333, 37

1,537,947
1,664,429
1,730,188
1,836,493
1,927,337
2,205,282
2,081,893

56,619,608
61,171,202
58,165,517
73,436,090
52,171,551
87,587,434
57,802,515

1855 ... 1856 ....

Hicraus sieht man, daß die durchschnittliche Produktion von Weizen per Acker etwa 13 Buschel, ron Korn 34 Buschel, ist, und daß eine allmählige Verminderung des in Weizen und eine Vermehrung des in Korn, kultivirten Landes stattfand, was andeutet, daß in einem großen Theile des Staates Korn als eine sicherere Frucht und den Fluttuationen des Preises weniger unterworfen betrachtet wird, und die Thatsache ist offenbar, daß das Durchschnittsprodukt per Aker Weizen abnimmt, was zu verbessern die ernsteste Angelegenheit des Farmers sein sollte.

Ein wirksames Drainirungsiystem wird als ein Heilmittel angerathen; bisher waren unsere Anstrengungen in dieser Richtung auf das Drainiren übersówemmten oder sumpñigen Landes mittelst offener Gräben beschränkt; allein, all unser hochgelegene Thonboden würde, wenn gehörig unterdrainirt, besser präparirt werden, den Ertremen der Näffe oder Trödkne zu widerstehen und so bessere Ernten zu produziren.

Nachdem ich auf die Berichte der Afessoren als Quellen werthvoller statistischer Belehrung Bezug genommen, gestatte man mir die Bemerkung, daß es von hoher Wichtigkeit ist, daß der Aufschluß, den sie gewähren, viel früher erhalten und veröffentlicht werde. Die Berichte von 1856 wurden erst neulich veröffentlicht, während die Ernte schon längst seither fensumirt und ein großer Theil derjenigen von 1857 nach dem Markte versendet worden ist. Wäre es möglich, den Bericht mit dem 1. Januar cines jeden Jahres über die Produkte des vergangenen Jahres einzusenden, so würde der Farmer über den Zustand des Marktes in Kenntniß gelegt und in dieser Beziehung mit dein Produktenhändler auf gleichem Fuße stehen.

Die Ernten von Gras und Hafer das vergangene Jahr waren sehr gut und jene der Kartoffeln merkwürdig vortrefflich.

Der Werth unserer Milchprodukte nach dem Nationalcensus war in 1840 $1,848,869, und in 1850 wurden 34,449,379 Pfund Butter und 20,819,542 Pfund Käse im Staate gemacht.

Die hohen Preise, welche animale Nahrungsmittel aller Art brachten (und wahrscheinlich noch einige Zeit lang bringen werden) machten Viehzucht zu einem sehr lohnenden Zweige unserer Farmerei und, wenn man die Erleichterungen in Betracht zieht, welche sie für die Fruchtbarmachung des Bodens gewähren, vielleicht zu dem vortheilhaftesten. In diesem Zweige, wie im Getreidebau, reiht sich Ohio unter die ersten Staaten der Union, und es gereichtzur Befriedigung, zu bemerken, daß die von den Farmern gemachten kräftigen Anstrengungen, die Qualität ihres Vichstandes zu verbessern, höchst erfolgreich gewesen sind. In 1856 verschifiten wir nach New York 43,501 Stüd Sdrachtvieh. Es ist höchst wahrscheinlich, daß eine große Anzahl hievon wegen des großen Futtermangels zu Markt gebracht werden mußte, da wir in 1857, bei besseren Preisen, bloß 30,001 versandten.

Wolle ist ein anderes unserer Stapelprodukte ; die Anzahl Schafe in 1857 war 3,215,639, gewerthet zu $5,357,275. Ich erneuere achtungsvoll die Vorschläge meis ner Vorgänger zum Schuße dicies Interesses durch Auflage einer Tare auf Hunde.

Bedeutende Aufmerksamkeit wurde das vergangene Jahr dem Anbaue einer neuen Pflanze (Sorghum) gewidmet , und obwohl das Jahr für deren Produktion nicht sehr günstig war, wurde dennoch hinlänglich ermittelt, daß Syrup einer guten Qualität wohlfeil von ihr gemacht werden kann, während iŷr Werth als Zuckerpflanze noch zweifelhaft ist.

Während der legten Ernte fand unter der Leitung des Rathes bei Hamilton eine Probe von Schnitt- und Mähmaschinen statt, wobei rechazehn Maschinen vollständig geprüft wurden, deren alle ihre Fähigkeit für Getreide- und Grasernten mittelst Pferdes kraft bewiesen. Der Bericht der Bewilligungôkommittee findet sich unter den hiermit unterbreiteten Papieren, worauf ich für vole Details verweise.

Ich würde den Gefühlen aller Mitglieder des Rathes Unrecht thun, ergriffe ich nicht die Gelegenheit, den Mitgliedern jener Committee Den Dank des Rathes für die getreue und wirksame Weise auszusprechen, in der sie ihrer Pflichten sich entledigten.

Die achte Jahresfair wurde gehalten bei Cincinnati, den 15., 16., 17. und 18. September 1857, nnd ward von einer großen Masse Aussteller und Zuschauer besucht. Die ausgesetzte Prämiensumme betrug sechs Tausend Dollars, nebst 500 Medaillen und Diplomen, welche in einer Weise vertheilt wurden, um jede mit dem Ackerbau und den mehanischen Küusten verbundene Verbesserung zu ermuthigen.

Fenzen ist eine große Tare für den Farmer und wächét jährlich, da der Vorrath für den Zweck geeigneten Bauholzes fich vermindert. Die Schägung mag Denjenigen hoch erscheinen, welche den Gegenstand nicht untersucht haben, aber ich bin überzeugt, daß achtzig Millionen eher unter als über dem wirklichen, in diesem Staate in Fenzen auf Farmen angelegten, Betrage sind.

Als Ohio vergleichungsweise noch eine Wildniß war, deren Umkreis der große Weidegrund allen Viehes war, mag einige Angem essenheit in der gesetlichen Bestimmung gelegen haben, daß, wofern eine Ernte nicht wohl geschützt sei, der Eigenthümer für deren Zerstörung keinen Scha denersaj erlangen rolle. Nun hat aber die Wildnis produktiven Feldern Raum gegeben und es besteht ferner keine Nothwendigkeit, sämmtliche Einwohner eines Township zu nöthigen, gegen das Vieh eir.es einzelnen Individuums zu fenzen, welches seine eigenen Juteressen und des Nachbars Rechte so sehr außer Acht jegen fönnte, daß es dasselbe auf der Heerstraße triebe. Will es Viehzucht treiben, sollte es angehalten werden, das Vieh einzufenzen, statt von den Nachbarn zu verlangen, eß auszufenzen.

Dieser Gegenstand ist so dringend geworden, daß in vielen Theilen des Staates versucht wurde, Hecken zu substituiren — allein, solange das Einzäunungégesep bleibt, wie es ist, ist ihr Erfolg nicht sehr wahrscheinlich. Um eine gute Becke zii machen, sollte sie Häufig scharf beschniten werden, zu welcher Zeit sie der umschlossenen Frucht sehr geringen Schutz gewährt.

Ich erachte es für meine Pflicht, die Aufmerksamkeit der Gesetzgebung auf die Unterscheidungen zu lenken, welche von vielen Eisenbahn gesellschaften des Staates in den Frachtgebühren von, über ihre Bahnen gehenden, Produk ten gemacht irerden, ein Recht, trelches, ausgeübt wie es einige Zeit wurde, die ernste Aufmerksamkeit derjenigen verdient, deren Pflicht es ist, die Rechte und Interessen des Volkes Dhio's zu schügen.

Die Differenz in den Tariffen der Durch- und Lokalfracht ist so groß, daß fie als eine Unterscheidung gegen das Produkt dieses Staates und zu Gunsten desjenigin unses rer benachbarten Staaten Kentudy und Indiana wirkt. So, während von Cincinnati nach Bussalo, N. Y., Rindvieh für $75 per Wagen verschifft werden konnten, war der Preis von Columbus $80 per Wagen. Ich wurde in Kenntniß gefept, daß dicselbe Unterscheidung bei anderen Produkten gemacht wurde, und in einigen Fällen haben Verschiffer fich angetragen, die Fracht auf ihr Produkt von Cincinnati an zu bezahlen und dasselbe, von dem Bestimmungsorte näher gelegenen, Punkten aus zu verschiffen und

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