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the Colonel impatiently came in a sibilant whisper too

low to ... (Im letzteren Falle scheint es unmöglich, das Substantiv voranzusetzen.)

Das Subjekt steht also vor dem Verb; ist es ein Substantiv, so kann es auch nach stehen, was in Fällen, wo es längere Bestimmungen bei sich hat, geschehen muss.

Bei den anderen Schriftstellern aus dem Ende des Jahrhunderts finden wir folgende Beispiele:

(King's Mirror:) she went on (3) -- aber put in Varvilliers – (Watts-Dunton:) she went on (2) - (Hall Caine:) he wend on he broke out - the old man sobbed

out — (Corelli:) I, he, she went on (12).

In der Mitte des Jahrhunderts setzt Thackeray das Substantiv gern nach:

(G. Eliot:) he went on Janet burst out at last (Thackeray:) he groaned out he calls out she breaks out the woman goes on calls out the clergyman goes on the young officer breaks out the clergyman shrieks out the

prostrate wretch - cries out the little sister. So finden wir auch bei Scott: groaned out the dwarf. Bei W. Irving und Goldsmith finden sich keine Beispiele.

Im allgemeinen darf man wohl sagen, dass die Nachstellung des Substantiv-Subjekts in früherer Zeit häufiger war, dass man jetzt aber seine Voranstellung als Regel betrachten darf.

Wenn wir das Resultat aus den vorausgehenden Beobachtungen ziehen, so ergiebt sich als Generalregel:

In eingeschobenen Sätzen steht das Subjekt voran, wenn es ein persönliches Fürwort, nach, wenn es ein Substantiv ist. Auch das Substantiv steht jedoch voran, wenn der Satz ein Accusativ-Objekt oder eine zusammengesetzte Zeit oder ein zusammengesetztes Verb enthält.

Danach hat sich im Englischen des 19. Jahrhunderts in diesen Sätzen das französische Betonungsprincip durchgerungen, nach welchem das meistbetonte Wort an das Ende einer Wendung oder eines Satzes tritt. Die persönlichen Fürwörter sind weniger betont als das Verbum des Sagens, zu dem sie gehören; also treten sie voran. Dagegen sind die mit ihrem Namen oder anderen Substantiven bezeichneten Personen wichtiger als die mit ihnen verbundenen Verba des Sagens und treten deshalb hinter sie. Will der Schreiber aber auf die Art der Äusserung besonderes Gewicht legen, so kann er das Verbum des Sagens auch der substantivischen Bezeichnung des Redenden nachstellen. Diese Fälle sind jedoch relativ so selten, dass sie für den Sprachgebrauch des Ausländers nicht in Betracht kommen; ebensowenig die, in welchen das persönliche Fürwort nachgestellt wird. Die Mehrzahl der Schriftsteller der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermeidet die Nachstellung des persönlichen Fürwortes fast vollständig; sie wird in absehbarer Zeit wahrschein. lich ganz abkommen. Sie besteht heute nur noch auf Grund der Langsamkeit der sprachlichen, wie jeder geschichtlichen, Evolution als Reminiscenz an einen früher allgemein geübten Gebrauch und knüpft sich vorzugsweise an das zu jeder Zeit meistgebrauchte Verb des Sagens: to say.

Denn wie hätte die falsche Regel, die durch die Grammatiken geht, überhaupt aufkommen können, wenn es nicht einmal eine Zeit gegeben hätte, wo die Inversion in allen eingeschobenen Sätzen notwendig war.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war das noch nicht der Fall.

Dickens braucht im Christmas Carol relativ selten das persönliche Fürwort; er setzt gewöhnlich den Namen des Sprechenden zu dem Verbum des Sagens. Wenn er es aber braucht, stellt er es fast immer voran (22 : 2). Ebenso stellt er in einer sehr grossen Anzahl von Fällen das Substantiv nach, relativ oft aber auch, nämlich 19 mal, voran, meist bei gewichtigen Verben (remonstrated, pursued, exclaimed, inquired, demanded etc.). Er steht also auf dem Standpunkte Hopes.

G. Eliot stellt in der genannten Erzählung he etc. immer voran, das Substantiv (mit nur 5 Ausnahmen) immer nach. Sie verfährt also wie Miss Johnston am Ende des 19. Jahrhunderts.

Thackeray stellt 46 mal das persönliche Fürwort voran, 12 mal (fast nur bei says he, says she) nach. Er braucht also die Inversion in noch stärkerem Verhältnis als Watts-Dunton. Das Substantiv steht fast nur nach; 23 mal aber steht es voran, d. h. etwa ebenso oft wie in Hopes Quisanté.

Ebenso verbält es sich mit Scott am Anfang des 19. Jabrhunderts: er setzt 58 mal das persönliche Fürwort voran und nur 6 mal nach (said he, said she); das Substantiv dagegen – und dessen Gebrauch ist so häufig wie bei Dickens -- immer nach.

Endlich in Irvings Student of Salamanca (Bracebridge Hall, 1822) steht he etc. 37 mal nach und nur 2 mal voran; ebenso steht das Substantiv immer nach. Hier haben wir also den Gebrauch, wie ihn die veraltete Regel unserer Grammatiken giebt; aber Irving ist Amerikaner; und ob die für uns massgebenden Engländer der nämlichen Zeit ihm folgen, ist mir höchst zweifelhaft; Scott wird wohl den herrschenden englischen Standpunkt vertreten. Aber ich habe die Sache nicht weiter verfolgt und kann also nichts Bestimmtes darüber sagen.

Gehen wir freilich bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück, 80 finden wir auch in England den Gebrauch, den die Grammatiken als heute herrschend darstellen. Im Vicar of Wakefield stehen die persönlichen Fürwörter 236 mal nach und nur 4 mal voran (darunter 2 mal bei zusammengesetzten Verbalformen). Das Substantiv steht immer nach.

Fragen wir schliesslich, wie es möglich gewesen ist, dass eine längst veraltete Regel sich so lange in unseren Grammatiken hat halten können, so lassen sich dafür verschiedene Gründe anführen.

· Absolut falsch ist ja die gegebene Regel nicht, da sich thatsächlich Fälle finden, in denen das Subjekt des eingeschobenen Satzes – ob persönliches Fürwort oder Substantiv – voran- und in denen es nachgestellt wird. Relativ aber ist sie durchaus unrichtig, indem sie die Ansicht verbreitet, dass es ziemlich gleichgültig sei, ob man das Subjekt vor- oder nachstelle. Um zur Sicherheit hinsichtlich des herrschenden Gebrauches zu kommen, musste man die verschiedenen Fälle registrieren, zählen; das war bisher nicht geschehen.

Auch durfte man nicht, wie Verron, Beispiele aus zwei Jahrhunderten zusammentragen. Es giebt selbstverständlich keine Sprache auf Erden, die in so lebhaftem Flusse ist wie die über die ganze Welt verbreitete englische. Wenn man daher den gegenwärtigen Sprachgebrauch feststellen will, so muss man seine UnterBuchung beschränken auf die Schriftwerke der letzten dreissig oder höchstens fünfzig Jahre.

Der Hauptgrund für diese Verfassung unserer englischen Grammatiken liegt aber darin, dass mit wenigen Ausnahmen die Verfasser englischer Grammatiken keine originale grammatische Forschung betrieben, sondern sich darauf beschränkt haben, aus sechs der ihnen kongenialsten Grammatiken eine siebente herzustellen. Und das Unglück hat es gewollt, dass die Engländer selbst nur ganz minderwertige oder auf zum Teil recht gleichgültige Specialfragen sich erstreckende Untersuchungen über ihre heutige Sprache besitzen. Für das moderne Französisch ist in Frankreich und bei uns viel mehr geschehen. Vielleicht könnten die Herren Docenten des Englischen trotz der gewaltigen auf ihnen lastenden sprach- und litterarhistorischen Lehraufgabe dennoch zur Befruchtung dieses brachliegenden Feldes des englischen Studiums etwas beitragen, indem sie häufiger zur Veröffentlichung modern - grammatischer Arbeiten in den von ihnen herausgegebenen Zeitschriften anregten und in den von ihnen geleiteten Seminarien ebenso oft modern-grammatische als sprachhistorische Untersuchungen ausführen liessen. Die letzteren müssten freilich, sofern sie dessen würdig sind, auf irgend eine Weise zur öffentlichen Kenntnis gebracht werden. Gross-Lichterfelde.

Hermann Conrad.

Aus dem Leben Claude Tilliers.

1. Jugend und Wanderjahre. Claude Tillier wurde in Clamecy, einer der vier Arrondissements - Städte des Nièvre-Departements, am 10. April 1801 geboren. Sein Vater, ein Schlosser, war für seinen Stand ein vermöglicher Mann. Ein lebhafter, gesunder Verstand fiel an ihm auf; allgemein geachtet war seine und der Seinigen Rechtlichkeit. Von seinen Kindern, drei Söhnen, war Claude der älteste. Ein ungewöhnlich kräftiger, frischer Junge, den sein leicht reizbares Temperament schon früh mehr als andere in knabenhaften Streit und Kampf geraten liess. Seine Eltern waren es bald gewöhnt, an Körper und Kleidung deutliche Spuren davon zu finden; einmal geschah es, dass man ihn mit gebrochenem Arm nach Hause brachte. Bis in sein dreizehntes Jahr besuchte er das städtische Collège in Clamecy. Bald zeichnete seine Begabung ihn hier unter den Mitschülern aus, und als gegen Ende des Jahres 1813 eine von der Stadt Clamecy am kaiserlichen Lyceum in Bourges gestiftete Freistelle neu zu vergeben war, erhielt sie Claude Tillier. So kam er am 1. Dezember nach Bourges. Sein Charakter, seine geistigen Anlagen entwickelten sich hier weiter in der Richtung, die sie früh genommen hatten und die sie sein Lebenlang einhielten: ungestümer Widerstand gegen Willkür und Ungerechtigkeit, lebhaftes Eintreten für die Schwächeren und Unterdrückten. Wenn er unter seinen Mitschülern', erzählt uns Parent, sein Landsmann und Schulgenosse in Clamecy,' 'solche fand, die,

· Notice sur Claude Tillier – au profit de Ses Enfants. Clamecy 1844. Herrn Paul Baret in Paris verdanke ich die Kenntnis dieser heute nur schwer noch zu erlangenden biographischen Skizze.

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