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XIV. — Hopetown Weizen/

(Länge des Strohs 44 Zoll.) 1. Verhältnis) von Korn, Stroh und Balg. — Wirkliche Quantitäten.

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Vorstehender Auszug, welcher die Verhältnisse von Wasser, Korn, Zusammensetzung zc. der englischen Wcizcnspielart gibt, wurde zum Zwecke einer Vcrglcichnng mit New Aorkcr Weizen kopirt. Eine Vcrglcichnng kann von Jedem angestellt werden, welcher ei» Interesse an diesem Gegenstand fühlt. Ich will daher nicht in ein Detail über Verschiedenheit und Ähnlichkeit eingehen; ich bemerke jedoch, daß ich in der Darstellung rücksichtlich der Phosphate und der Phosphorsanrc die Phosphate der erdigen Bestandheile und die Alkalienphosphate gegeben habe, wodurch gesehen werden kann, daß die Erdtheile, der Kalk und die Talkerde, sowie Eisen uud Phosphorsäure, verbunden sind. Diese Thatsachc tritt im gegebenen Anszngc nicht hervor.

* Journal der Königlichen Nckerbaugesellschaft.

Die wirkliche Zusammensetzung des Weizens erscheint nur, wenn eine Analvsis seiner Thcilc, wie der Kleie (welche das Hänichen ist) nnd sci.ies Mehls, gemacht wird. Ich kann deßhalb nur folgende kurze Angabc machen:

Shorts, meist eine rauhe Kleie, geben:

Asche 6.115 Prozmt; was enthält

Kieselerde 0.140

Phosphorsaure Talkerde, Kalk und Eisen 2.380

Fine MiddlingS, verloren in einem Wasserbad 12.78 Wasser.

Kleie 12 37 Wasser.

Diese Proportionen sind größer als die von Weizen gegebenen.

Das Muster Winterweizen, geliefert »on Hrn. Pete« 9,72 Wasser.

9.62

Verhältnis, von Asche nnd Wasser im Stroh von vier Wcizcnspielarten.

Mmeralstoff m einer Tonne Strob.

Indiana, Wasser 3.50

Asche 4.4« 99.90 Pfd

Alter Rothbalg, Wasser 7-S«

Asche 6 22 1N.60

VerbeMer weißer Kieselwetzen, Wasser 9,50

Asche 4 60 100.80

Talavera, Wasser 8.00

Asche . 6.40 122.3«

Weizen in Ohio.

Rother bartiger Winterweizen.

Blizzard ist eine Unterspielart der „alten rothbSrtigcn" Spielart und wird in Roß County gebaut.

Californischer. — (Siehe Platte III No. 9.) Diese Spielart wurde vor zehn Jahren von I. Bufsington in Lawrence Eounty eingeführt. Sie ist ausdauernd, reift vor der Mittelmeer Art und entgeht folglich allen Beschädigungen durch die Fliege, den Rost oder die Mücke. Der Ertrag übertrifft den des Mittelmecr Weizens bedeutend und sie wird i» Lawrence County als ein vorzüglicher rother Weizen betrachtet.

Chinesischer sammtartiger Weizen ist eine Abart des rothenWeizens mit sammtartigcm Barte. Sie wucde etliche 8 Jahre in Washington County gebaut, wo sie von Rost oder Fliege selten angegriffen wird und 15 bis 30 Büschel per Acker produzirt. Sie reift mit der Mittelmeer Art in jenem County, nämlich anfangs Juli.

Chinesischer Weizen wurde von Jeremiah Lazcll, Sr., in Clark County eingeführt; er gibt 15 bis 36 Büschel per Acker, je nachdem Boden, der Cultur und Iah, resbeschassenhcit, und reift mit dem Mittclmcerwcizcn, nämlich um den ersten Juli herum.

Kolbenweizen. — Wurde vor drei Jahren vom Acht. Thos. W. Chapma,,, von Navarrc, in Stark County eingeführt, er gibt 15 bis 25 Büschel per Acker, ist dem Roste, dn Fliege uud dem Wibel (Mücke) unterworfen, hauptsachlich wegen seines späten Reifmerdcns, welches ungefähr 8 oder 1« Tage später als beim Mittelmeerweizen eintritt. Ohne Zweifel «in südlicher Weizen.

Frühreifer oder goldener Balg. — Diese äußerst populäre Spielart wurde vor einigen zehn Jahren in Fairfield Countv eingeführt. Six Stager führte sie vor drei Jahren in Mercer Countv ein. Sie gibt 2« bis 40 Büschel per Acker; sie verbessert sich durch gute Cultur, ist dem Rost und der Fliege nicht unterworfen und reift mit dem Mittclmcer Weizen um den ersten Juli herum. Sie sollte geschnitten w«rd«n, «h« sie vollkommen reif ist, da sie leicht ausfällt. DaS Korn ist hcllroih.

Egypti scher Weizen. — Wurde in Zeitungsjournalen sehr empfohlen und ist unter den verschiedenen Namen: Egyptischcr, Syrischer, Smvrncsischer, vielZhriger, Rohr- und Wildgans-Weizen bekannt. Letzteren Namen leitet er von einer imNordcn kurrcnten Erzählung, daß vier oder fünf Körner, aus welchem der Amerikanische Stock hervorgegangen, im Kröpfe einer wilden Gans sich vorfanden, welche auf der Westküste des Lake Champlain geschossen wurde. Er wird „Rohrweizen" genannt, wegen der großen Stärke feines Strohs, welches verhindert, daß er im Felde sich legt. Er gibt nicht so viel Mehl wie andere Weizcnarten und dasselbe ist dem feinsten Gcrstcnmehl kaum überlegen. Wir fanden ihn in einigen Anthorcn als Mumie-Weizen oder .Dreisausend Jahre alter Weizen" beschrieben. Folgendes ist eine kurze gemeiniglich angenommene Geschichte desselben: Vor einigen Jahren soll ein Herr Veranlassung gehabt haben, eine Egyptifche Mumie zu enthüllen; er fand mit dem Körper einige Weizenkörner eingeschlossen, welche hernach, als sie mit dem modernen Egvptischcn Weizen gcsäet wurde, sie als von ganz verschiedener Art erwiesen. Dieser Weizen trieb beinahe einhundert Halmen von beinahe fünf bis über sechs Fuß Länge; die Blätter waren ungcwöhnlich Breit und von vollkommen durchschnittlicher Länge. Das Korn stand in zwei Reihen oder dreifachen Kornbüscheln, bisweilen fanden sich zwanzig solcher Kornbüschcl auf einer Seite oder vierzig an der Aehre. Die Aehre enthält einige Barthaare oder Grannen am oberen Ende und war zwischen den Körnern offen und abstehend. Sie blühte bereits vierzehn Tage vor irgend einer anderen in jener Periode gesäeten Spielart. Der moderne Egyptische Weizen ist zwerghuft, nicht höher denn vier Fuß, dicht besetzt und an jedem Thcile der Aehre behaart; seine allgemeine Ähnlichkeit mit seinem alten Stammwcizen ist nicht größer als jene der Gerste mit dem Weizen. Egvptischcr Weizen, den man in den Gröbern der 18. Dynastie — d. h. 1822 v. Ch. —^1476 n. Eh. — fand, keimte auch in Deutschlands Er wird HSusig in den Gräbern Egyptens gefunden. Sr wurde von P. Poorman, in Stark Countv, angebaut.

Mittclmeer-Weizen (Sieh Platte n., No. 11.) — Diese Spielart wird jetzt vielleicht ausgedehnter angebaut, als irgend eine andere Spielart im Staate es jemals

wurde. Ihr« allgemeine Geschichte gaben wir auf Seite . Sie wurde in Ohio

schon vor dreißig Jahren eingeführt/ aber nicht in ausgedehnter Weife angebaut noch in großem Ansehen gehalten, weil sie dem Umlegen unterworfen war, wie sie es in den Counties Eric und Mahoning noch ist; allein in den meisten anderen Counties hat ihn fortgesetzte Cnltur ein steifes Stroh gegeben. Das Korn, anfänglich lang und dunkelroth, wurde dicker und von hellerer Farbe. Müller überall bezeugen einstimmig ihr« verbesserten Mchlqualitälcn. Es besteht wenig Zweifel, wenn auch kein direkter Beweis,

«JameS Rollen tiibrte dich Abart in Maboning Tountp unter dem Nomen .Schwarzmeer.Wn. x»"rin.

daß diese Spielart durch Cultur zu der wcißbärtigen Mittelmecr Spielart verschlechtert morden ist, welche in Darre Cvnnty und einigen anderen Counties gebaut wird. Da sie eine ausdauernde Spielart ist und einem Wechsel durch Klima und Boden weniger unterworfen, als mehrere der feineren Spielarten, ist es wenig zweifelhaft, daß die Abart, genannt Quäker Weizen, in Preble County, ihren Ursprung dem rothen Mittelmeer-Wcizen verdankt, der in einem südlicherem Breitengrade kultivirt und vielleicht attlimatisirt ist. In Warren County verschlechtert sie sich.

Eine gute Ernte. — Unser geachtete Mitbürger William Carinichacl, Esq., zog dieses Jahr auf einundzwanzig Acker Land ein Tausend und sechsnndzwanzig. BüschelMittelmcerweizen, ein Bruchtheil unter einundfünfzig und einem halben Büschel auf den Acker, der Büschel durchschnittlich zu sechszig Pfund. Dies ist ein sehr großer Ertrag, ein größerer, wie wir glauben, als je zuvor ans dieser Küste erzielt wurde, und es ist fraglich, ob der Staat denselben jemals überbieten kann. Man sieht, was gute Landwirthschaft zu leisten vermag. Der Boden, auf dem dieser Weizen gezogen wurde, ist kein besseres Wcizcnland, als der von zwei Drittel dieses County, wurde aber durch Anwendung von Mergel und Sumpfschlamm stark verbessert. — American Farmer (Baltimore.)

Die wcrthvollcn Qualitäten dieser Spielart sind: (1) sie widersteht den Angriffen der hessischen Fliege besser, als irgend eine andere Art; (2) sie wintert nicht aus; (3) sie verbessert sich durch Cultur; (4) sie reift früh und entgeht in Folge davon dem Roste und der Mücke. In mehreren Counties, wo sie spät gesäet wnrde, fand sie sich für den Rost ebenso empfänglich, wie jede andere Art und ihre langen und steifen Barthaare schützten sie nicht vor der Mücke. Sie ergibt jetzt vielleicht weniger als vor 15 oder 2g Jahren, obwohl sie, wenn gehörig kultivirt, nicht selten 65 Pfund per Büschel wiegt. Eine fernere wcrthvolle Eigenschaft wird ihr zugeschrieben, nämlich, daß sie auf einem magere» Boden besser gedeihe, als jede andere Art. Ein sehr aufmerksamer Farmer von Mahoniug County schreibt, daß er 20 Büschel per Acker ans einem Boden gezogen habe, in welchm der Blauhalm stets mißrathen war. (5) Die Sicherheit der Ernte, mehr als irgend eine ihrer Qualitäten, ist vielleicht der einzige Grund, warum sie nicht nur fortwährend von den besten Farmern gebaut wurde, sondern selbst der populärste Weizen im Staate geworden ist. Ihre Reifungsperiode variirt vom 15. Juni (Angabe vom Achtb. A. L. Perrill, Lithopolis,) in Fairficld County, bis zum 15. Juli (Angabe von Geo. Pom, New Albany), in Mahoning County, eine Mehrheit der Correspondcnten jedoch nennen den 1. Juli als die allgemeine Zeit des Reifmerdens.

Missouri: —Es ist eine sammtartige bärtige Spielart und wurde vor ein paar Jahren von S. Rtccord in Lawrence County cingeführt. Sie gab dreißig Büschel per Acker verbessert sich aber durch Cultur nicht; weil sehr spät, sie ist allen Krankheiten, denen der Weizen ausgesetzt ist, unterworfen.

Mt. Olympus. — Wurde durch die Patent Office in Madison County eingeführt. Der Ertrag gut; Stroh und Aehre sehr schwer und dunkel, vierreihig mit großen Barthaaren, ähnlich der Gerste; er wnrde von der Mücke bedeutend affizirt.

Mittelmeerweizen mit rvthcm Balg. Ist vielleicht eine verbesserte oder Unterspielart des rothfärbigen Mittclmeerweizens, vor zwei Jahren von S. Nohrcr ans Lancaster County, Pa., nach Montgamery Co., O., eingeführt, welcher behauptet, daß sie der alten in jeder Hinsicht überlegen sei, allein Hr. David French, von Miami 'Zountv. hält sie für geringer. ^

Der bärtige weiße. — Kahle, weiße, und kahle rothe Mittelmcer Spielart« finden sich unter den entsprechenden Titeln beschrieben.

Alter Rothbalg (Siehe Platte Iii No. 8.) — Einst eine sehr beliebte Art, jetzt aber sehr auf der Neige. Sie wurde über 50 Jahre lang in Clcrmont County gebaut. Ihr Ertrag ist dem des Mittclmcerwcizcns vollkommen gleich, und sie produzirte ein viel feineres Koru mit einer helleren Farbe und dünneren Haut. In letzteren Jahren scheint sie dem Roste mehr unterworfen, als früher, während sie zugleich von der Mücke leidet. Farmer würden mehr von der Spielart säen, hielt es nicht so schwierig, reinen Samen zu erhalten. Sie reift um dieselbe Zeit wie der Mittclmeerweizcn. Rothbalgiger Bartweizen wurde in 13ö8 von Johnj Dcnt in Muskingum County eingeführt. Allan die Müller setzten sich dagegen; nannten ihn einen groben roggenähnlich« Weisen, er mache kein gutes Mehl, und sie zahlten einige Cents weniger für denselben. Allein er hat einige ausdauernde und produktive Eigenschaften , welche die Farmer veranlaßten, sich an demselben zu halten und am Ende verbesserte er sich so, daß Hr. William Galigher, ein intelligenter Müller von Zanesville, vor etwa sieben Jahren in Bezug auf denselben bemerkte, daß er ihn für den Weizen dieses Thalcs ansehe und es ihm ganz gleichgültig wäre, wenn kein Büschel irgend einer anderen Art gezogen würde. Daß er nahrhafter sei :e. Im Patent Office Report für 1S48, Seite 263, sieht man, daß ein Muster Mehl, durch den Chemiker der Regierung analysirt, und von Beaumsnt und Co. von Zanesville fabrizirt, ein höheres Prozent Klebe oder Nahrungsstoff produzirtc, als irgend ein von ihm in einem östlichen Staate untersuchtes Muster. Und ich hege wenig Zlreifcl, daß jenes Mehl vom Rothbalg fabrizirt wurde, da er damals der vorzüglich in dcr Umgebung gepflanzte Weizen war. Dcr Mittelmccrweizen war, als er zuerst eingeführt wurde, genau demselben Tadel unterworfen, wie der Rothbalg, allem er verbessert sich rasch.

Quäkerweizen. — Diese Spielart, unzweifelhaft eine Unterspielart des rothH artigen Mittclmecrweizens, wurde vor etwa dreizehn Jahren von D. Daily und GeoD. Hcndricks in Prcblc County eingeführt, welche Samen in Ost Tcnessce erhielten. Vor drei Jahren führte W. C. Davis diese Spielart von Nordkarolina aus in Montgomer« County ein. Dieser Ouäckcrweizcn hatte ursprünglich einen rothen Balz, welcher durch sorgfältige und vollständige Bebauung sich in einen weißen verwandelte. Er wurde eine sehr beliebte Art in Preble und den anliegenden Counties. Dem Aussehen nach gleicht er sehr dem Mittelmeerwcizcn (Siehe Platte 3, No. 7.) Das Korn ist eher von feinerer Qualität, als das des Mittclinccrwcizcns.

Diese Spielart verdankt viel von ihrer Popularität dem Umstände, daß sie mit dem Mittelmeerweize» reif wird (Juni 25 bis 28) wodurch sie gegen den Rost und die Mücke geschützt wird; sie widersteht der Strenge des Winters wie der erste« Weizen und wirft eincn reichlicheren Ertrag ab.

Rothbalg, Baltimore Rothbalg. —Dies ist vielleicht cinc Spicl-oder Unterspiclart des „alten Rothbalgcö". Bor vierzehn Jahren wurde er von I. Mackcy in HolmcS County eingeführt. Er wurde mehr als 30 Jahre lang in einigen nördlichen Counties gebaut; es ist ein guter Wcizcn, hat aber ein sehr schwaches Stroh und legt sich folglich gerne um; der Ertrag ist ungefähr derselbe, wie der des Mittclmcerwcizcns, und da er mit diesem reif wird, ist er den Angriffe» dcr Mücke, Fliege und des Rost« nicht mehr unterworfen. Er ist allgemein auf dem Punkte, durch den MittclmeerwcizeN

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