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PLANORBIS — Müller.

70. P. armigerus, Say, Sumpfgraben, selten.
71. , campanulatus, Say, Scioto, selten.
72. , bicarinatus, Say, Scioto und Ohio Canal, gewöhnlich.

dilitatus, Gould, Sümpfe, sehr selten.
, parvus, Say, Ohio Canal und Sumpfgräben, gewöhnlich.
75. r lentus, Say, Scioto, gewöhnlich.
76. r trivolvis, Say, Scioto, Sümpfe und Dhio Canal ; gewöhnlich überall.

ANCYLUS — Geoffroy. 77. A, tardus, Say, Scioto und Dhio Canal, gewöhnlich. 78. r ? Scioto, selten ; eine sehr kleine rothe Muschel; scheint nicht beschrieben worden zu sein.

PALUDINA — Lamar d.

79. P, decisa, Say, Scioto und Dhio Canal, gewöhnlich. 80. r genicula, Conrab, Scioto und Dhio Canal, sehr gewöhnlich. 81. r integra, Say, Scioto und Ohio Canal, sehr gewöhnlich. Pal, heterostropha, Kirtland,

schéint die umgekehrte Muschel bieser Art zu sein. Ade Paludina bieser Umgebung werden hie und da verkehrt gefunden. Eine Untersuchung vieler Arten von Pal. integra stellen, wenn Junge tragend, bas Verbältniß verkehrter Arten als zwei auf jedes Hundert Junge beraus. Die verkehrte Muschel scheint fich nicht zu reproduziren, obwobl fie hie und da von großem Umfange gefunden wird. Die Durchschnittszahl der Jungen,

welche die Pal, integra produzirt, ist ca. 60. 82. , rufa, Hald, Scioto und Canal, felten.

AMNICOLA - Halbeman.

83. A. limosa, Say, Dhio Canal, sehr gewöhnlich.
84. , lapidaria, Say, nasse Pläße, gewöhnlich.
85. # Sayana, Anthony, nasse Pläße, gewöhnlich; biefe und die vorangebende Art werden in der

Nähe von quellenreichen Pläßen gefunden, in Verbindung mit einigen Arten der Pupa,
Helix nnd Succinea vermetus - Say.

VALVATA — Müller, 86. V. tricarinata, Say, Dhio Canal, sehr gewöhnlich.

. MELANIA — Lamard. 87. M. depygis, Say, Scioto, gewöhnlich. 88. , inornata, Anthony, Scioto und Ohio Canal, gewöhnlich. 89. r gracilor, Anthony, Scioto, gewöhnlich. 90. , exilis, Hald, Scioto, gewöhnlich.

# Kirtlandiana, Lea, Scioto, gewöhnlich.

u regularis, Lea, Scioto, gewöhnlich. 93. pulchella, Anthony, Scioto, gewöhnlich. 94. # Sayii, Ward, Scioto, sehr selten.

ANCULOSA - Say. 95. A. isogonia, Say, Ohio Canal, gewöhnlics.

ZUA - Lead. 96.-2. lubricus, Felsenstellen, selten.

SUCCINEA — Draparnaud. 97. S. avara, Say, nasse Pläße, gewöhnlich. 98. Novalis, Say, selten. 99. r obliqua, Say, verschwanden. 100. # vermetus, Say, gewöhnlich.

PUPA -Lain ard. 101. P. armifera, Say, gewöhnlich. 102. y contracta, Say, nasse Pläße, gewöhnlich. 103. y exigua, Say, nasse Pläße, gewöhnlich. 104. r fallax, Say, felsige Pläße, gewöhnlich. 105. # vata, Say, nasse Pläße, selten. 106. , pentodon, Say, nasse Pläße, gewöhnlich. 107. ` rupicola, Gould, nasse Pläße, selten.

113. m

Helix — Linnä us. 108. H. albolabris, Say, trođene Höhen und felsige Pläße, felten.! 109. , alternata, Sny, wediselt von trođenen Hügeln bis zu mit schweren Holz bewachsenen Flug

niederungen ; sebr gewöbnid; eine Abart wird bisweilen mit ganz erbobener Form und tiefgezadter Nabt gefunden ; ebenso wird bisweilen eine Art mit eingesunfener oder ab. geflachter Form, wobei die Oberfläche der Wirbel eine dem Polygara gleide Ebene

darstellt, gefunden. 110. r arborea, Say, trođener Holzboden, gewöhnlich. 111. r chersina, Say, nasse Pläße, selten. 112. N

clausa, Say, Hügelseiten und Flußniederungen ; gewöhnlich ; verkehrte Arten sehr selten ;

eine Art: H. Mitcheliana - Lea, selten ; bisweilen von einer Nelfenfarbe. concava, Say, trodene Höhen und Flußniederungen, und mit H. multilineata und H.

Lea in Sumpfprärien ; gewöhnlich. Diese Art gleicht der H. multilineata - Say; als sie in beträchtlichen Mengen während des Winters sich angesammelt hatten, wurden 220 Arten in derselben Höhle oder in demselben Neste gefunden. Solches deint ibre Bewobnheit nur in Sumpfprärien zu sein. Diese Art erreicht eine bedeutende Größe in

Power mit Holz bewachsenen Bottomländereien, die der Sumpfprärien sind vid fleiner. 114. ^ electrina, Gould, nasse Pläße, gewöhnlich. 115. , H. fallax, Say, Hügelseiten und Flußbottoms, hie und ba mit weißer Epidermis gefunden ;

Tebr gewöhnlich. 116. fraterna, Say, Hügelseiten und Flußbottoms ; gewöhnlich ; hie und da mit sehr erhabener

Form gefunden. 117. „ fuliginosa, Griffith, felsige Pläße und trockener Holzboden. Diese seltene Muschel wurde

jüngst in bedeutenden Mengen in dieser Nachbarschaft gefunden; wegen der eigentbümlichen und abgeschlossenen Gewohnheiten des Thieres, wenn lebend, sind die Muster selten. Die Schale ist allgemein von einer bunfelbraunen oder [dwarzen, allein bisweilent von einer Strohfarbe. Das Thier ist an der Oberfläche bleiblau und unten weiß, in der

Mitte in ein Nabmgelb übergebend. 118. , hirsuta, Say, Flußniederungen und Sumpfprärien, bisweilen weiß, selten glatt. 119., hydrophilia, Ingalis, Sumpfprärien, selten.

i inflecta, Say, Hügelfeiten und Flußniederungen, sehr gewöhnlich, oft weiß. 121. inornata, Say, verschwunden.

intertexta, Say, trodenes Holzland, selten.
r indentata, Say, Holzland, gewöhnlicy, bisweilen Nelfenfarbe.

lineata, Say, nasser Holzboden, selten.
Leaii, Ward, nur in Sumpfprärien, gewöhnlich Diese Muschel wurde oft als eine Art

der Helir monodon — Nadett, betrachtet, allein eine vollständige Renntniß der Sdale
und Natur des Thieres wird es unter die ächten Arten stellen. Sie wird an einer eigen-
thümlichen Lokalität gefunden, sehr verschieden von der der H. monodon ; sie scheint

ihren Aufenthaltsfreis nie auszudehnen und ändert nicht an Farbe der Schale oder bes Thieres. Es ist die am meisten Fonsistente Art in Bezug auf allgemeine Gestaltung der

Scale und Gewohnbeiten des Thieres, welche ich kenne. 126. # labyrinthica, Say, nasse Pläße, selten. 127. n

liamatula, Warb, nasles Holzland, felten. 128. ligera, Say, nasles Holzland, selten ; Abart H. Wardiana — Lea, selten. 129. minutessima, Lea, nasse Pläße, sehr selten. 130. u miniscula, Binney, nasse Plaße, selten. 131. monodon, Radett, Hügelseiten, selten. 132. , multilineata, Say, Sumpfprärien, sehr gewöhnlich; eine Art ohne Streifen, selten ; Art

roth, ohne Streifen, sehr selten. Diese Art sammelt sich in großen Mengen während der Winterszeit unter den Rasen, unter Erdhügel oder alte Holzblöde ; eine und eine

balbe Gallone wurde aus einem Neste genommen. 133. # palliata, Say, Flußniederungen, gewöhnlich, eine weiße Art bisweilen gefunden. 134. y perspectiva, Say, Holzländereien allgemein und trodene Hügel, sehr gewöhnlich in Haufen

unter alter Rinde. 135. profunda, Say, Hügelseiten und Flußniederungen, sehr gewöhnlicy. Arten : a, mit einem

breiten rotben Streifen ; b. mit vielen breiten rotben Streifen ; c. weiß obue Streifen;

d. roth obne Streifen. 136. p Pennsylvanica, Green, Hügelseiten und Flußniederungen, selten ; die Schale variirt tot

Bezug auf die Farbe sehr häufig, bisweilen braun, Strobfarbe, Fleischfarbe und weiß

und bisweilen zweifarbig. 137. y pulchella, Multa, Gärten in der Stadt, sehr gewöhnlich. 138. , solitaria, Say, bewegt sich von trodenen Höhen bis zu nassen Flußniederungen, gewöhnlic ;

sehr selten verkehrt; eine Abart wird hie und da gefunden mit deutlichen und tiefgezadten

Nähten. 139. , striatella, Anthony, nasse Pläße, sehr gewöhnlich. 140. r suppressa, Say, verschwunden. 141. v tridentata, Say, nur an felsigen Pläßen. 142. m thyroidea, Say, wechselt von trocenen Höhen bis nasse Flußniederungen ; sehr gewöhnlich;

variirt beträchtlich in Betreff der Farbe, Größe und Gewohnheiten, ist oft zahnlos. 143. w zaleta, Say, Hügel seiten und nasser Holzboden ; sehr gewöhnlich ; der Zahn fehlt oft ;

Schale oft weiß.

HELICINA — Lamard.

144. orbiculata, Say, Sumpfprärien, verschwunden.

Ansichten über das Clima Ohio's.

Don . Ree melin.

An J. H. silip part, korrespondirenden Sekretär des D. St. A. R.

Herr: In einer Privatbesprechung zwischen Ihnen und mir äußerte ich gewisse Ansichten über das Klima Ohio'8 und gab einige Gründe an, warum dasselbe kälter ist als das korrespondirender Breitengrade in Europa ; warum, zum Beispiel, Cincinnati, welches vier und einen halben Grad südlicher, als Turin, liegt, dieselbe mittlere Temperatur haben sollte; und Sie beliebten, mich zu ersuchen, dieselben schriftlich auôzuführen und Ihnen für Ihren zu erscheinenden Ackerbaubericht einzuhändigen. Ich entspreche hiermit Ihrem Wunsche, nicht jedoch ohne einige Besorgniß, Andere möchten mit Ihnen, entweder hinsichtlich ihres Werthes oder ihrer Richtigkeit, nicht übereinstimmen.

Humboldt erwähnt als Kälte erzeugende Ursachen die folgenden :

„Eine Bergreihe, deren mauerähnliche Form und eigenthümliche Richtung den Zutritt wärmerer Winde verhindert“ — „die ununterbrochene Ausdehnung eines Landes auf einem Continent gegen den Pol nach der Region ewigen Gises ;“ – ndie massive Formation eines Continents ohne gezacte Küsten und auøgedehnte Buchten;" — „große Wälderkomplere, welche die Auslegung des Bodens nach der Sonne hin hemmen und durch die vitale Thätigkeit ihres Laubwerkes große Ausdünstungen wässeriger Flüssigkeiten erzeugen, mittelst der Ausgedehntheit dieser Organe die Fläche vergrößern, welche durch Ausstrahlung abgekühlt wird, und daher dreifach wirken: durch Schatten, Ausdünstung und Ausstrahlung ;" — „ein Land, das zwischen sich und der Aequatorialgegend keine große tropische Ländermasse hat, welche stark erwärmt wird und weithin Hiße verbreitet;“ und er rahließt die Liste mit fehr hellen Winterhimmeln, durch welche die Ausstrahlung von Hite befördert wird.“ Wir haben so die hervorragenden Ursachen, welche, wenn sie in Bezug auf Dhio vorhanden sind, die oben angedeutete Verschiedenheit erklären, und es bleibt nur übrig, zu sehen, ob und in welchem Umfange sie vorherrschen.

Durch cinen Blick auf die Starte der Ver. Staaten finden wir, daß einige große und lange Flüsse von einer südlichen Richtung in den Dhio fallen, was zeigt, daß der Boden sich allmählig erheben muß, sowohl in Stentucky als in Virginia ; und dies ist richtig vom Monongahela östlich bis Tennessee westlich, wo aller Boden seine Hebung in dem Gebirgsystem, gewöhnlich die Cumberland und Alleghency Gebirge genannt, hat, dai, von Alabama und Tennessee über Maryland hinaus sich erstredend, längs seiner Spigen eine zusammenhängende Bergreihe darstellt, cinige drei Tausend Fuß über dem

Plateau unsere3 Staates erhaben, mit einigen fechs Tausend Fuß hohen Punkten, das Vorhandensein einer der von Humboldt aufgezählten Ursachen zeigend. Nun ist wohl bekannt, daß die größte Dichtigkeit der Atmosphäre zunächst der Erdoberfläche ist und daß die meisten atmosphärischen Prozesse innert der ersten drei Tausend Fuß unmittelbar über der Erde vor fich gehen, eine Thatsache, welche den wichtigen Einfluß zeigt, welchen diese Bergreihe auf unser Klima ausüben muß. Sie liegt unmittelbar südlich und südöstlich von uns und stellt eine „mauerähnliche" Verschanzung gegen die warmen, aus den südlichen Staaten und unserer Aequatorialgegend kommenden, Winde dar und erklärt in einem großen Umfange, warum unsere Winter mit solcher Bartnäckigkeit anhalten — warum wir so späte Frühlinge haben - und warum die Sonnenhitze, welche sich während vielen warmen Frühlingstagen der Oberfläche unseres Bodens mittheilt, nicht die Wirkung hat, wie anderen Klimaten — weil nämlich die Temperatur unserer Atmosphäre nicht gehoben wird durch die Einwirkung der Südwinde, und ihr einziges Mittel, kalten Luftströmungen zu widerstehen, der Betrag der Sonnenhite ist, welcher direkte auf die Oberfläche unseres Bodens geworfen und während des Tages beibehalten wird, welcher aber nur einen schwachen Schutz gegen jene kalten Nord- und Nordwestwinde gewährt, welche gegen Abend so häufig eintreten.

Dies führt uns zu einer anderen der oben spezifizirten Ursachen. Ohio ist ein Theil des in afisiven" Nordamerikanischen Continents, näher seiner östlichen als seiner westlichen Küste; es ist ein eher offenes Land gegen die Region ewigen Eises und die Temperatur unserer Atmosphäre wird so aus zwei Ursachen niedriger gemacht: Hinderniß gegen den Durchzug warmer Winde und der freie Zutritt, welchen unsere Oberfläche falten nördlichen Luftströmungen öffnet. Die ertremen Wechsel unserer Atmosphäre find sprichwörtlich geworden; sie sollten nicht mehr wunderbar erscheinen, wenn wir die wei eben angegebenen Thatsachen in Betracht ziehen. Wir alle haben gefühlt, wie nach einem warmen Sonnentage der Wind spät am Nachmittag plötzlich nach dem Norden fich drehte und am nächsten Morgen von einem heftigen Froste gefolgt war. Der innerhalb vierundzwanzig Stunden durchgangene Prozeß besteht einfach darin, daß die gemäß des Breitegrades auf die Oberfläche unseres Bodens geworfene Sonnenhitze durch die Winde aus dem Süden nur wenig vermehrt und in sehr wenigen Stunden von einem falten Nordwinde vertrieben wird und die milde Wärme des vorangehenden Tages nächsten Morgen von einer winterlichen Scene gefolgt ist.

In Verbindung hiermit stehen jene glänzendhellen Winterhimmel, welche bei uns aus der eben angedeuteten Ursache so häufig vorwalten, da sie einem so rasden Windwechsel nach Norden folgen; sie befördern Aubstrahlung und erzeugen einen Verlust von Hitze. Ein alter Wetterprophet, ein Freund von mir, macht häufig dic Bemerkung:

Das Klima Dhio's ist gleich dem eines Zimmers mit einem guten Feuer in demselben, aber verschlossen gegen den Zutritt irgend welcher Wärme ans cinem anstoßenden Zimmer und mit einer großen Thüre, beständig offen gegen die äußere Luft.“ Diese einfache Ansicht über den Gegenstand kann noch weiter verdeutlicht werden, wenn wir uns die Topographie unseres Landes gänzlich verändert vorstellen; man versetze die Cumberland und Allegheney Gebirge dahin, wo nun die Seen sind, und denken wir uns an ihrer gegenwärtigen Lokalität ein offenes Land südlich ron uns, und wir müßten sofort das Klima Süditaliens haben. Durch Prüfung der Topographie des nördlichen Italiens und Vergleichung derselben im Lichte der eben dargestellten Ansichten mit der umferigen, sind sein schönes Klima und seine große Fruchtbarkeit und seine Angemessenheit für

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