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1- Der Krieg in Mexiko nahm einen entsprechenden Theil Soldaten von Ohio i» Anspruch.

Ii- Die Entdeckung von Gold in Californten zog vom Ackcrbauleben weg und verwandelte in einen California einen Jeden, welcher die Mittel, Neigung und Gesundheit besaß, den Zufälligkeiten und Gefahren einer Reise dorthin zu begegne».

HI- Die Unsicherheit einer regelmäßigen und andauernden Beschäftigung der Arbeiter auf der Farm verleitete einen Jeden, dem die Mittel zu Gebote standen, »ach dem .Westen" auszuwandern, um in feinem eigene» „Weinberge" zu arbeiten und im fröhlichen Schatten seines eigenen „Feigenbaumes" auszuruhen.

- 5V. Eisenbahnen erzeugten ein ausgedehlUeres Bedürfniß nach Arbeitern aus unserer Ackcrbaubevölkerung als der ganze Mexikanische Krieg.

Daher besteht keine billige Ursache des Erstannens, daß in 1857 Ackerbauer in Ohio gcnöthigt waren, bei der Ernte 50,000 Arbeiter ersetzende Maschine» «»zuwenden.

Sollten die Landcigenthiimer in Ohio ein System adoptiren, wodurch Farmarbcit so regulirt werden könnte, daß sie daS ganze Jahr hindurch Farmarbeitern Beschäftigung lieferte, so würden ohne Zweifel im Laufe wenig« Jahre Arbeiter wieder ini U<bcrflusse vorhanden sein, da Viele vorziehen wurden, in der unmittelbaren Nähe ihres Geburtsortes zu bleiben, statt aiiszuwaudern. Allein unter der gegenwärtigen Gestalt der Dinge, können sich Farmarbeiter airf keine längere Periode für Beschäftigung jährlich als sieben bis acht Monate, und viele nur auf das Heuen und Ernten »nd die Hülfe im Einsammeln von Korn und Obst, «erlassen.

Ein sehr großer Theil des pflügbaren Landes in Ohio ist thonichtcr Lehn, oder steifer Thon und würde, wenn gehörig und vollständig drainirt, wenn nicht reichlichere, doch wenigstens sicherere Ernten ergeben. In den verschiedene« Couuties, in welchen Drainirung angewendet worden, wurde die Anstrengung mit einem gleichmäßigen Erfolge in der Hervorbringung größerer und mehr gesunder Ernten gekrönt. Es würde für die Ackerbauer gut sein, Arbeiter zur Drainirnng zu gebrauchen und ebenso, andere Arbeiter zurZicgclbcrcitungzu verwenden. Ein vortrefflicher „Bcrsuch über Drainirung" von Hrn. I. Bradv, Buttlcr Comit», wird in diesem Berichte gefunden werde», welcher den Gegenstand in klarer und gcwander Weise behandelt.

Der niedere Preis westlicher Ländereicn vcranlaßte Viele, nicht bloß Farmarbcilcr, sondern auch kleine Farmer,'/ine Hcimath im Westen zu suchen, wo sie um eine für wenige Acker in Ohio erhaltene Summe viele Acker jungfräulichen Bodens erhalten konnten. Zugleich findet sich kein Platz, ausgenommen etwa Californien, wo der Ackerbauarbeitcr fo hoch belohnt wird, wie in Ohio. In vielen Fällen kaufen die reicheren Farmer ei» Paar Acker vo» dem kleineren Farmer, so daß, was die Heimstätte eines halben Dutzend Familien bildete, nun eine einzige Farm ist. In dieser Hinsicht wird der Ccnsus von 1860 eine viel größere Abnahme der Bevölkerung In den Ackerbau Distrikten zeigen, als der Census von 1850. Welche Ausdehnung dieses System der Entvölkerung erreiche» wird, mag äug dem folgenden Ausweise, welcher von den Ccnsnsbcrichtcn von 1840 und 1850, in meinem Gcburtscounty (Starts genommen ist, gefolgert werden; obwohl die Gesammtbcvölkcrung während der angezogenen zehn Jahre um 5,116 wuchs, so ist dennoch kein Zweifel, daß der Zuwachs der Towm - und Village - Bevölkerung wahrend dieser Jahre den Gesammtznwuchs im Countv viel übertreffen würde. Es fand sicher kein Zuwachs in der.Ackerbaubevölkcrung statt, es wird augcnommen, daß sie in 1850 wirklich geringer war als 1340. Die folgenden Townships in Stark Connty sind eher von mehr als durchschnittlicher Fruchtbarkeit, wenn mit Getreide bebaut; sie sind im Allgemeinen für den Ackerbau gut geeignet und gehören zu den besten Townships im County. Beigefügt ist die Einwohnerzahl für l340 und 1850:

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9,743 9,198 545

In fünf Townships, in einem der besten Weizen Counties im Staate, hat dieAckcrbanbevölkerung zwischen 1840 und 1350 nm 545 abgenommen. Eine ähnliche Abnahme in der Ackcrbaubcvölkerung fand in Wavne und anderen Counties statt. Angefügt findet sich eine von dem Berichte des Commissioner's für Statistik kopirte Tabelle, welche auf ein«, Blick die Verthcilung von Land unter die Besitzer in den verschiedenen Counties zeigt.

«Einschließlich der Villaaebttvlkkrung. -rAusschließlich der VNlagedevölKnmg.

Vcrtheiliing des Landes unter Besitzer.

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Co!
Coshocton.
Crawsord.
Eupaboga
Darke....
Desiance.
Delaware

Er»

Fairsield .
Fasrtte ..
Franklin.
Fnlton ...
Gallia ..,
Geauga..

Green

Gucrnsey.
Hamilton.
Hancock ..
Harbin —
Harnson..
Henry ...
Higblcmd,
Hocking ..
Holmes
Huron —
Jackson..,
Jefferson ..

Knor

Lacke

Lawrence..

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Düngungsmittcl ziehen mehr die Aufmerksamkeit auf sich, denn früher, und die auS dieser Ursache erfolgenden vermehrten Ernteergebnisse gaben Anlaß zu bedeutenden Untersuchungen in dieser Richtung. Ackcrbauchcmic hat bis anhin noch nicht dargethan, ob organischer oder unorganischer Dünger dem beabsichtigten Zwecke am Besten diene, noch welcher von beiden am meisten in direkter Weise zur Gesundheit und Nahrhaftigkeit der Pflanze beitrage. Es ist noch nicht gewiß, daß Pflanzen schncller organische, als unorganische Materien assimiliren.

*H!er mögen Jrrthümer sein.

Der folgende Ausweis über den Werth der jährlichen Ackerbauprodukte ist nicht so authentisch, wie es wünschbar wäre, und ist daher kaum der Wahrheit annähernd. Es ist zu hoffen, daß ein Gesetz erlassen werde, das die Assessoren oder andere Beamte ermächtigt, jährlich korrekte Berichte über alle Ackerbauprodukte auznsckaffen, welche sein mögen:

Wehm t2t,00UM0

Wtlschkom 36,000,0M

Heu '. 20,««0,lX»

Haftr 5,000,000

Kartoffeln 3,000,«««

Samen, Timothy, Flachs, Klee und Graösamen 1,470,000

Taback 3,000,000

Vegetabilien 800,000

Obst 1,000X100

Wein 400,000

Verschiedene Artikel, eingeschlossen Bohnen, Flachs, Holz, Hopfen, Roggen, Ger.

fte, Buchweizen «. zc. 12,000,0«,

MaflViey 15,000,000

, Schweine 10,000,000

Pferde 8,000/X»

Schafe 800,000

Wolle 3,500,000

2,000,000

Butter 8,180,000

Geflügel 500M)

Eier 1,600,000

Hmig, Zuck», Wachs, und SMP 650,000

Total der Jahresprodukte K153,900,00U

Während der vergangenen zehn Jahre wuchs der Werth des Vichstandcs i» Ohio (wie an die Ofsice des Staatsauditors berichtet wurde) um beinahe 200 pro Cent, aber in keinem Beispiele vermehrte sich der Viehstand an Zahl um IVO pro Cent. Es sind wenigstens z>vei, vielleicht drei, Ursachen für diese Wertherhöhung vorhanden,:

I- Ein Taxgesctz, welches die Schätzung von einem nominellen in einem wirklichen Baargeldwcrth umwandelte.

II- Eine gesteigerte Nachfrage »ach allen Sorten von Vieh hat den Werth bedeutend vermehrt.

ttl. Die liberale Ermuthigung durch den Staatsrath für den Ackerbau war ohne Zweifel die Ursache, daß Thiere von besserer Art oder Gattung für beinahe alle Zwecke die einheimischen Abarten verdrängten.

Die folgenden Tabellen geben den Werth von Pferden und Rindvieh von 1836 bis 184S «ich der Werth zusammen mit der Anzahl Thiere von 1846 bis 1357; ebenso Zahl und Werth von Schafen und Schweinen von 1846 bis 1857:

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Adams

Allen.

Nsbland

Ashtabula

Athens

Auglaizc

Belmont

Brown

Bullrr

Ca.roll

Cbampaign —

Clark

Clermont

Clinton

Columbia»«—

Cosbocton

Crawford

Cuyahoga

D«K

Tefiance

Delaware

Erie

«airftrld

Fayltte

FranNin >

Fulton

(öallia

Geauga

Greene!

Guernse? ......

Hamilton^

Hancock

Harbin

Harrison

Henry

Higbland

Söcking

Holmes

Huron

Jackson

Jeffersou

Knor

Lake

Lawrence

Licking

Loga«..

Lorain -

Lucas

Madison

Mahoning

Marion

Medina

Meigs.

Mercer

Miami

Monroe

Montgomcry..,

Morgan

Morrow

MuSlngum ,.,

Roble

Ottawa

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