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Unsere Fairs wurden so tüchtig rcprciscntirt, vom vollständig ausgcwachscnen Pserde herunter bis zum seiner Mutter folgenden Saugfüllen, wie irgend ein County im Staate. Die Anzahl vom Connty genommener Pferde und die fiir dieselben bezahlten Preise zeigen den Charakter des hier gezogenen Stocks an. Einige Pferde wurden von Kentucky, New Jork und New Jersey hicher gebracht, zu dem allen Stock hinzu, welcher vor ihnen mit Recht berühmt war. Pferde verbessern sich. Morgans sind eben jetzt in Gunst, allein das Mcsscngcr Blut wird ebenfalls gesucht. Es sind zwei oder drei sehr vortreffliche Hengste der letzteren Gattung im County.

Wavne — Vorzüglich schwere Zugpferde.

Williams — Nur wenig cxportirt. Das Morgan Pferd wird für alle Zwecke als das beste betrachtet. Zähme das Füllen durch freundliche Behandlung, lege ihm eine Halfter an, dann bändige es vollständig mit einem Gebißzanme, darauf reite es und schirre cö a»; dann lasse es einzeln arbeiten durch Ziehe« leichter Lasten bis das Pferd reißen lernt; dann lasse zwei zusammen arbeiten, aber behandle sie milde.

Sckafe und Wolle

Es besteht ebenso viel Meinungsverschiedenheit mit Rücksicht auf Schafe, wie in Bezug auf Rindvieh und Schweine; Einige ziehen spanische Merinos vor und gebe» als Grund ihrer Bevorzugung den großen Ertrag vortrefflicher, hochprcisigcr Wolle an; Andere ziehen a»S demselben Grunde die französischen Merinos vor; Andere neigen sich zur Oxford Rare und behaupten gleich denen, welche den Cotswolds den Vorzug geben, daß der Nutzen in dem reichlichen Wollenertrag lieoe und scheinen überzeugt zu sein, daß der Unterschied in der Qualität hinlänglich in der Quantität ausgeglichen wird. In einigen Distrikten sind Solche zu finden, welche sowohl für Wolle als Hammelfleisch die einheimischen Halbraccn vorziehen.

Es ist kein Zwciscl, daß die Entfcrntheit oder Nähe des Marktes bei Entscheidung der Frage, was für eine Art Schafe die vortheilhaftcste für Hamelflcisch sei, einen sehr großen Einfluß hat. Bei einer kritischen Untersuchung dieses Gegenstandes findet man, daß die lang- und mittclwolligcn Schafe in der Nähe der Städte stctS vorgezogen werden, unzweifelhaft vorzüglich wegen ihrer Flcischcigcnschaften, während entfernt von Städten und wo Wolle als die Quelle des Gewinnes betrachtet wird, die verschiedenen Gattungen vorzüglicher Schafe vorgezogen werden.

Einige sind geneigt, die einheimische Art als stärker zu betrachten, als die verbesserten Racen, invcm sie sagen, daß letztere weder die Kalte noch die Spärlichst des Futters so gut auSznhaltcn vermögen wie die einheimischen. Dies mag theils Vorurlhcil sein, theils aus einem Mangel gehöriger Erwägung der umgebenden Umstände herrühren. Die verbesserten Schafe erfordern Attliinatisirnng und Angewöhnung an »nscren Boden und nnscr Futter. Frankreich, Deutschland und England haben ein viel feuchteres Klima , als das nnscrige ist, und es ist erst die vierte oder fünfte Generation Schafe, welche attliinatisirt genannt werden kann. Erwachsene Personen nnö Europa werden hier selrc» in weniger als zehn Jahren akkliinalifirt, während Einwanderer von fünfzig Jahren niemals vollständig attlimatisirt werden. Niemand wird die Zähigkeit und Ausdauer des französischen oder deutsche» Arbeiters bestreiten; dennoch bleibt er während des ersten halben Dutzends Jahre seines Aufenthaltes für miasmatifchc und marasmatische Einflüsse viel empfänglicher als der Eingcborne es ist. Es scheint uns daher, daß jene, welche behaupten, daß die verbesserten Schafracc» nicht so stark wie die einheimischen seien, den klimatischen Unterschieden, dem Fntlcrwechscl :e. keine Rechnung getragen haben. Die für die verbesserten Raecn eingenommen sind, halten sie für so kräftig, wie die einheimische Art.

Kanzler Livingston,, vom Staate New Jork, nachdem er das Merino Schaf aus Frankreich „ach de» Vcr. Staate» eingeführt hatte, veröffentlichte in 1810 eine Abhandlung über die Behandlung des Merino Schafes und ihre vortreffliche Wolle. In derselbe» stellte er unter vielem anderem wcrthvollcn Stoffe dar, daß drei Merino Schafe auf einem Acker ebenso gut geweidet werden könne», als zwei gemeine einbcimische Schase, und daß ei» Drittel Proviant oder Futter weniger dieselbe Anzahl in Vergleich mit derselben Anzahl einheimischer Schafe erhalte» würde. Liviugstou schrieb seine Abhandlung vor beinahe einem halben Jahrhundert, seit welcher Zeit die ausgedehnte Verbesserung im Ackerbau zeigt, daß bei günstiger Jahreszeit auf einem Acker Land ebenso viele Merinos mehr gehalten werden können, wie sie es vor vierzig oder fünfzig Jahren konnten.

Aus gegenwärtig in dieser Office vorhandenen statistischen Nachrichten geht hervor, daß der natürliche Zuwachs der Heerde» etwa vier Fünftel jährlich beträgt.

Hr. Shcrrard, von Jcffcrson County, thcilt uns einen Umstand mit, der, wenn eine wirkliche Thatsache, bei Bestimmung deS Geschlechts der noch nicht geworfenen Lämmer oder vielmehr der willkürlichen Gcfchlcchtsprodnktion, von der äußersten Wichtigkeit ist. Dies ist ein Gegenstand, welcher Jahre lang die Aufmerksamkeit nicht allein der Züchter, sondern auch der Physiologen beschäftigt hat; allein bis zur gegenwärtigen Zeit werden alle von ihnen gebotenen Hypothesen durch Thaisachcn nicht unterstützt. Hr. Shcrrard sagt: ,,Wird für je zehn Mutterschafe ein Bock gehalten, werden mehr männliche als weibliche Lämmer entstehen; ein Bock auf je zwanzig Mutterschafe wird ungefähr die gleiche Anzahl von jedem Gcschlcchtc prodnzircn, wird aber bloß ein Bock zu je dreißig Mutterschafen gelassen, so wird das Verhältnis; weiblicher Lämmer sich stark vergrößern.

Für statistische Notizen über Schake, siehe Seite 52.

Angcsügt folgen mehrere Milthcilungcu über den Gegenstand von Schafen:

Clcrmont — Schafe gehe» in der Volksguust eher zurück und die Anzahl guter Heerde» vermindert sich jeden Tag. Es herrscht kein Mangel an Vertrauen auf Gewinn ans der Zucht guter Wolle oder guten Hammelfleisches in unserem Conn'y; allein die durch Hunde verursachten schweren Verluste und die Schwierigkeit, die Heerde« gegen diese unerträgliche Gcmeinschädlichkcit wirksam zu schützen, hat neues Capital vom Betreten dieses Feldes abgeschreckt und das bereits auf demselben befindliche dahingctriebcn, es zu verlasse».

Schafe und Wolle. — Für Hammelfleisch wurden vor viele» Jahren die Southdowns in unser County direkte aus England eingeführt und cristircn noch. Die Lincolnshire, die New Leicestcr machten nur wenig Fortschritt. Für Wolle sind die Merinos, abstamme»« von der Humphrey's Imputation, durch die Heerdcn von Atwood, Hammond, Rcmilc, obgleich nicht zahlreich, in den rechten Hände», nnd werden, wen» sie freies Spiel haben, nicht ermangeln, wie sie's verdienen, den ersten Nanz unter vortrefflichen Wollenschafcn, nicht allein in unserem eigenen Lande, sondern in der Welt, cinzuttchiucn.

T. S. Humrickho u sc.

Marren — Obgleich ich Wollcnzucht tö Jahre lang zum Geschäfte gemacht habe, kann ich nicht sagen, welches die besten Gattungen sind. Die OertlichtVit sollte stets die Art entweder für Wolle oder für Hammelfleisch zu ziehender Schafe bestimmen. Die Arbeit kommt uns zu thcucr zu stehen, um uns in irgend welche in's Einzelne gehende Erperimeutc einzulassen. Der Zweck ist, daS Schaf durch Vorforgc für gutes Futter im Sommer und Winter in de» Stand zn setzen, bei Gewinnung seines eigenen Lebensunterhaltes so viel von der Arbeit zn bewerkstelligen, als möglich. Unser einheimisches Blaugras macht ein vortreffliches Wintcrfutter, nicht allein für Schafe, sondern auch für Rindvieh und junge Pscrde. Es bleibt frisch durch den Winter und nur bei uugiinstiger Witterung verlangen sie anderes Futter. Ein Strohschober oder Heu, gefüttert in Ställen, in denen sie beliebig herumgehen könne», wird sie in gutem Zustande durch den Winter bringen.

Ezra Carpcutcr.

Die folgende» Ausweise, aus den Countu Berichten zusammengenommen, zeigen auf den ersten Blick die Stimmung mit Rücksicht auf Schafe iu einer sehr kurze», jedoch dctaillirlc» Weise:

Was für Arte» oder Gattungen Schafe werde» vorgezogen — Grund — beste Art für Hammelfleisch.

Sind verbesserte Gattungen so stark wie einheimische?

Ashland — Langwollige produzircn, weil von stärkerer Constitution, mehr Wolle und gutes Hammelfleisch.

Belmont — Merino gekreuzt mit dem gemeinen 2/4 Merino, gnte Wolle, gutes Hammelfleisch; sind so stark als einheimische.

Carroll — Merinos und ihre Grade, wegen der Vortresflichkcit der Wolle.

Ehampaign — Southdown; sind so stark als einheimische.

Clark — Costlvold, Leicester, Lincoln, erzeugen am meisten Hammelfleisch.

Columbia»« — Spanisches Merino für Wolle, Southdown, Leicester und Cotswold, für Hammelfleisch; sind so stark als einheimische.

Coshoeton — Merino für Wolle.

Craivford — Spanisch Merino, meiste Wolle, lebhaftestes Schaf, sehr vorthcilhaft, so stark als einheimische.

Delaware — Sächsisches und Merino sür Wolle, Southdowns für Hammelfleisch; Southdowns sehr stark.

Eric — Merino, geschätzt wegen seiner Wolle — Leicester wegen des Fleisches; sind so stark wie die einheimischen.

Franklin — Französisches Merino, Kreuzung mit den Sächsischen.

Geauga — Spanisches und Französisches Merino, gute Wolle, gutes Fleisch; so stark als cinhcimische.

Greene — Spanisches Merino, Leiccstcrshire Nativcs für Wolle, Southdowns für Fleisch; sind so stark als einheimische.

Guernscy—Merino, kompakte Form, gute Constitution, schweres Vließ, gutes Fleisch; sind so stark als einheimische.

Hancock — Kreuzung gemeiner mit spanischen und sranzösischcn Merinos; sind so stark als die einheimischen.

Harbin — Merino für vorzügliche Wolle, SonthdownS für Feisch meist einheimische im Coiinly; die importirtcn nicht so stark wie die einheimischen.

Highland — Meist gemeine Schafe, ein wenig Sächsische und langwollige.

Hocking — Ranhwollige für Fleisch.

Huron —SpanischcMcrinos, Größe und Vortrefflichkcit des Fließes; Leicestershire für Fleisch; nicht so fest wie einheimische.

Jackson — Sächsische und Merino, meist einheimische.

Jeffcrson — Spanisches und französisches Merinos für Wolle; sind nicht so stark als einheimische.

Knor — Sächsische, Spanische Merinos, Schlesischc für vortreffliche Wolle, Leiccstcrfhire und Southdown für Fleisch. Lawrence — Meist einheimische.

Lora!» — Southdown, Leicestershire, Cotswold, Merino, Französisches Merino.

Mahoning — Spanisches Merino, vortreffliche Form, leicht zu halten großer Wollcncrtrag, langwollige für Fleisch.

M'dina — Merino, Spanisches für Wolle, Französisches für Fleisch; sind so stark wie die einheimischen.

Miami — Züchter ziehen Bollblntartcn vor, Farmer Kreuzungen wegen des Fleisches.

Morgan — Spanisches Merino.

Morrow — Merino vortrefflichere und bessere Wolle, mittel- und langwollige für Fleisch; sind so stark wie einheimische.

Mnskingum — Merino für Wolle, Southdown, Cotswold und Lester sind nun die Mode.

Portagc — Spanische Merinos für Wolle, Leicestershire für Fleisch, sind so stark als einheimische.

Putnam — Einheimische, wenige Merinos.

Nichland — Spanische und Französische Merinos, wegen Quantität und Qualität der Wolle, Leicestershire wegen des Fleisches.

Sandnsky — Merino und Grade, Zähigkeit und Qualität der Wolle, langwollige für Fleisch; sind so stark als die einheimischen.

Shclby — Spanisches Merino für Wolle, Southdowns für Fleisch; nicht so stark als einheimische.

Sum»,it — Französisches und Spanisches Merino für Welle, Southdown Leicestershire und Cots>vold für Fleisch; nicht so stark wie einheimische.

Trumbnll — Französisches und Spanisches Merino und Sächsisches für Wolle, New Oxford, Leicestershire, Cotswold und Southdown für Fleisch; nicht so stark wie einheimische.

Tnscarawas — Französisches und Spanisches Merino stark gedeihlich, mehr Wolle :c. SonthdownS sür Fleisch; sind so stark als einheimische.

Union — Französisches Merino für Wolle, Cotswold für Fleisch.

Van Wert — Nicht viele gezogen wegen der Wölfe; gemeine.

Wayiie — Merinos für Wolle, SonthdownS für Fleisch; sind so stark als einheimische.

Williams —- Englische gekreuzt mit dem Merino und Sächsische». Wrandot — Spa»ische und Schlesischc Kreuzung, größte Quantität Wolle, von Fabrikanten vorgezogen; sind so stark wie einheimische.

Schweine.

Die Zncht von Schweinefleisch war in'Ohio stets und ist »och ei» sehr wichtiger Zweig produktiver Arbeit. Es wird jedoch vergleichungswcise weniger Aufmerksamkeit auf dieses Geschäft verwendet, als in früheren Jahren, allein es werden immer noch große Quantitäten Schweinefleisch in verschiedenen Zuständen aus Ohio cxportirt, nämlich: Lebend per Eisenbahn, geschlachtet und cxportirt in ganzen Körpern oder in Form von geräucherten Schinken, Schultern und Seiten und als eingemachtes Schweinefleisch in Fässern. Wir sind außer Stande, eine genaue Berechnung des solcher Weise exportirten Betrages, und »och weniger der im Staate gebrauchten Menge, zu gebe»; allein die Erps te steigen jährlich bis auf viele Millionen Pfund und übersteigen wahrscheinlich die einheimische Cousumption dieses Nahrungsartikcls, welcher, wir sind glücklich es sagen zu können, in großen Theilcn dieses Staates, namentlich den nördlichen, in Abnahme ist; »nd obgleich i» den Minen- und großen Mannfactnidistriklcn der Gebrauch von Schweinefleisch zugenommen hat, so macht dcmnoch den Staat im Ganze» betrachtet, das Schweinefleisch als Nahrungsartikel dem Rind- und Hammelfleisch Platz.

In Ohio werden manche verschiedene Gattungen Schweine gezogen, von denen einige sehr geschätzt sind und dieser werden wir ausführlicher Erwähnung thim, da sie entsprechend ihrem Werthc als vorthcilhafter Stock oder schmackhaftes Nahrimgsinittcl eine bevorzugte Stelle in der öffentlichen Gunst erworben haben.

Die sogenannten einheimische» Arten, das heißt diejenigen, welche durch die ersten Ansiedler des Staates eingeführt worden, waren für die, die früheren Periode» unserer Geschichte begleitenden, Zustände, wo daS Land wild und von Raiibthicrcn geplagt war, besser berechnet, als für die bestehende» Zustände. Ihre Schnelligkeit und Stärke in Kopf, Nacken und Fangzahn und eine dicke, rauhe Haut waren wünfchdarc Eigenschaften für den Schutz des Thicrcs gegen wilde Bestien und rauhe Witterung und um cS i» den Stand zu setzen, seinen Unterhalt in der Wildniß zu finden. Allein in seinen gegenwärtige» bcqnemcn Umständen sind die direkte entgegengesetzten Eigenschaften — Trägheit, kleiner Knochenbau, zarter Kopf und dünne Haut — wünschbarc Pniiktc.

Die Suffolk Nacc wurde an viele» Orte» wegen ihrer frühen Reife und der Zartheit ihres Fleisches hoch geschätzt und ist jetzt noch in vielen Countics die gesuchteste, wo sie die einheimische» Arte» gänzlich verdrängte. In anderen Counticö, wo Bcrbcfi'crungcn in de» Schweiuegattungcn gemacht worden, haben verschiedene N^een Aufnahme gefunden, wovon die bekanntesten die Byfield, Russische, Ehester, Berkshire, China, Lcicestcrshire, Shaker und Jrish Grazicr sind, deren alle bei dem einen oder anderen »nskrcr Corrcspondentcn in Gunsten stehen und dieselben, verschieden gekreuzt und gemischt, versprechen, wenn sorgfältig gepflegt, eine Art in Ohio zu pr?dn;ircn, welche alle im Schweine wünfchbarcn Eigenschaften besitzen wird. Das Gewicht der Meinung scheint gegenwärtig zu Gunsten der Sussolk Race und ihrer Krenzunzen zu sein, während Andere ebenso stark die anderen genannten Gattungen vorziehen, allein »umcrisch

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