Pagina-afbeeldingen
PDF
[ocr errors][ocr errors]

Adams

Allen

Ashland .... Aswabula ..,

Athens

Auglaize ....

Belmont

Brown

Butler

Carroll

Champaign ,.

Clark

Elermont —

Clinton

Cclumbiana.. Coshocton— Crawsord — Cuyahoga ..,

Darre

Desiance .... Delaware ...

Erie ,

Fairsield —

Fa«cite

Franklin. —

»ulton

Gallia

Geauga

Green

Guernsey — Hamilton —

Hancock

Harbin

Harrison

Henry

Highland —

Hocking

Holmes

öuron

Zackson

Ieffersvn ....

Knor

Lacke

Lawrence —

Licking

Logan

Lorain

Lucas

Madison ,... Mahoning...

Marion

Medina

Mercer

Miami

Monroe

Montgomery..

Morgan

Morrow

Muskingum...

Noble

Ottawa

[ocr errors]
[ocr errors]

1851.

[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors]

1852.

[ocr errors]
[ocr errors]

1853.

[ocr errors]

1854.

[ocr errors]

1855.

[ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][merged small][ocr errors][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors]

Die Wcizencrnte von 1857 wnrde von competenten Personen verschieden, von 25,«00,00« bis 28,000,000 Vnschcl, angeschlagen. Die Ernte war größer dem Flächcnranme nach und ergiebiger als diejenige des vorhergehenden Jahres. Ans vorstehender statistischer Tabelle wird ersehen werden, daß die Weizcncrnte stufenweise abnahm, nicht nur dem derselben gewidmeten Bodenumfaiige nach, sondern auch in der Größe des per Acker hervorgebrachten Ertrages. Die Ernte von 1850 war auf 1,658,100 Acker gcsäct und ergab durchschnittlich durch den Staat über siebzehn Büschel per Acker. In 1855 waren mehr als 250,000 Acker weniger mit Weizen bepflanzt und der Ertrag war weniger als vierzehn Büschel per Acker. Im Jahre 1854 war der Durchschnittsertrag weniger als acht und ein halb Bnschel per Acker, eine Folge der Verheerungen dnrch den rothen Kornwnrn oder die Mücke (Cccidomy ia Tritici) in einigen Theilcn des Staates, und des Frostes oder der Wintcrkältc in andern. Das folgende Jahr (1855) jedoch erzeugte bei nahezu 70,00(1 Acker weniger (als 1854) etwa sieben nnd eine halbe Million Büschel. Weizen mehr. Die Farmer Ohio's stellen sich ernst die Frage: „Sollen wir den Weizcnanban fortsetzen oder ihn aufgeben, nnd wenn aufgegeben, was soll an dessen Stelle gefetzt werden?"

Hätten die Weizcnbauer von Ohio ein allgemeines System der Trainirung ihres lehmige» Bodens gchandhabt und die Naturgeschichte der Mücke gcnüglich verstanden, so wäre im Jahre 1854 einem Verluste von nahezu zehn Millionen Bnschel Weizen ausgewichen worden. Durch die Verheerungen der Mücke nnd anderer Infekten nnd ebenso dnrch Wintcrfrost haben die Farmer von Ohio die letzten fünf Jahre beinahe Zwanzig Millionen Bnschel Weizen verloren. Von 1850 bis 1853, beide inklusive, betrug die Ernte durchschnittlich l4.6 Büschel per Acker z die Ernte von 1854 daher hätte 21,548,651 Büschel ergeben müsse»; statt dessen betrug sie nur ü,819,110 Büschel, was eine Abnahme von 9.029,541 Bnschcl ans den Gcsamintdurchschnitt herausstellt. Die Ernte von 1856 stand um 6,247,357 unter der Durchschnittscrnte von 1850 big 1353; die Ausfälle, welche zerstörenden Insekten, dein Mangel a» Drainirung ,c., zuzuschreiben sind, lassen sich in folgender Weise angeben:

1853 3,640,348 Büschel.

1854 9,729,541 ,

18S6 6,247,357 ,

Total 19,617,246 ,

Oder ca. 14 pro Cent des gcsammten Ertrages von 1350 bis 18'6 beide inklusive, oder 30 pro Eent des Ertrages während der vier Jahre von 1853 bis 1856.

Es gibt kein anderer Erwcrbszwcig im Staate außer dein Ackcrbaue, welcher ohi« ernstliche Verlegenheit nicht nur der unmittelbar Betroffenen, sondern der ganzen gewerblichen Gemeine solch ausgedehnte Verluste ertrage,, könnte.

Ungeachtet der Durchschnitts- sowohl als Gcsammtcrtrag der Kornernte beträchtlich variirt, so sind dennoch keine so außerordentlichen Variationen bemerkbar wie bei der Wcizcnernte. Der Wcizeu ist dem Vcrdcrbniß durch Wintcrfrost, dann die hessische Fliege, den Vibrio tritici, die Mücke und eine» Schwärm anderer Insekten, dann durch Rost und endlich, vielleicht nicht am »lindesten, durch Brand mitcrworfc», während die einzige Ursache, welcher eine mangelhafte Kornernte im Allgemeinen beigemessen werden kann, die ungünstige Beschaffenheit der Jahreszeit ist.

Würden in irgend einem anderen Lcbcnskreise Verluste in ähnlichem Betrage eintreten, würde ohne Zweifel gesetzgeberische Hülfe angcrnfc» werden um einer Wiederkehr derselben vorzubeugen. Stehen die Verwüstungen und Zerstörungen der „Mücke" und der .Fliege" außerhalb der gesetzgebenden Controlle? Es ist die Uebcrzcugung des Schreibers, daß durch legislative Thätigkcit in Bezug auf zerstörende Insekten so viel gethan und ein ebenso glückliches Resultat erzielt werden kann, als dies i» früheren Tage» mit Rücksicht auf die Zerstörungen durch Bären und Wölfe geschehen ist. Die eben angeführten Insekten stehen soweit, und nicht weiter, außerhalb der gesetzgebenden Controllc, als Unkenntniß in Hinsicht derselben waltet. Die Legislatur hat durch ein weises System von Freischulen sehr viel zur Verbesserung des geistige» Zustandes der Gesellschaft beigetragen, und so kann sie in gleicher Weile n»ch de» Verwüstungen der Mücke oder Wibel eine andere Gestalt geben oder gänzlich Einhalt thim.

Das französische Bureau des Ackerbaues ernannte einen Möns. Bazin, um Studien über die Nuturgcschichtc der Mücke zu machen und an das Bureau über die beste Methode zur Verhütung der Wirkungen oder zur gänzlichen Vertilgung des Insektes zu berichten. Nach mehrere» Jahre» genauer Beobachtung und fleißiger Forschung erstattete er einen Bericht, in welchem er seine Beobachtungen im Einzelnen gibt und den Beweis führt, daß den Zerstörungen des Insektes vorgebeugt werden kann. Der Schreiber hat diesen Bericht aus dem Französische» in's Englische übersetzt und zu einem Theile dieses Berichtes gemacht. Der Wibel jedoch »imnit durch de,, Staat hindurch sehr ab; die Ursache seines Verschwindens findet sich in Herr» Bazin's Bericht vollkommen erklärt.

Der Staat New York hat eine» Staats-Entomologistcn (Dr. As« Fitch) ange« stellt, welcher bereits zwei unschätzbare Berichte veröffentlichte, welche sich für die Ackcruild Gartenbauern jenes Staates von unberechenbarem Wcrthe erwiese». Wäre» die Insekten in Ohio identisch mit denen New Dorfs, so würden die Berichte des Cntomologisten jenes Staates für diese Breiten- und Längengrade so gut wie für jene, wo die Beobachtungen und Nachforschungen gemacht wurden, berechnet sei»; allein unglückli, chcr Weise sind die Insekten verschieden, nicht bloß nach Art, sondern zugleich nach Gattung, und so sind wir des Genusses der Wohlthat der Anstrengungen «nseresSchwestcrstaatcs i„ dieser Richtung in einer mehr als beschränkten Ausdehnung beraubt.

Die Anstellung eines Staats-Entomologisten, obwohl gleich wichtig und gerade so wünschenswert!) wie das Amt eines Schulkommissioner's ist, nach Allem, wohl nicht die rathsamste Methode, die Ucbel auszurotten, welche im Gefolge der Verwüstungen von den Pflanzen schädliche», Insekten sind. Die llebcl, Jnkonvcnienzen und Nachthcile, welche der Unwissenheit entspringen, sind so offenbar und handgreiflich, daß keine Beweisführung erfordert wird, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Sache der Erziehung zu lenken z in der That wird in den Landdistriktcn die Erwerbung von etwas mehr als einer Diftrikischnlbildung als eine Erlösung von der Beschwerlichkeit und der Last der Farm arbeit betrachtet; nicht selten jedoch wird diese Erlösung auf Kosten der Mo« ralität, Nützlichkeit und Glückseligkeit des Individuums erworben. Allein Beweis- > gründe und genaue cntomologische Kenntnisse werden erfordert, um das Ackerbau treibende Publikum von der Ausdehnung, den Verwandlungen und der Fruchtbarkeit sowohl als den wirksamsten Methoden der Zerstörung dieser Insekten zu überzeuge», deren Eristenz mit dem Opfer der Hoffnungen des Farmers erlangt und geduldet wird. Entomologie (Gezicferlehre) sollte als ein Zweig der Volkserziehung in jedem Landdistrikt des Staates gelehrt nnd die jungen Ackcrbankundigcn mit den Insekten nicht blos dem Namen, sondern dem Wesen nach, in all ihren verschiedenen Entwicklnngsstadien, als Eier, Larve Crvsalis, Jmago, und voll entwickelt als männlich oder weiblich, so vertraut werden, wie sie es mit den Pferden oder Kühen auf der Farm sind. Die glücklichsten Folgen müßten «»treten, wenn es möglich wäre, jede» Lehrer einer Frcischnle in den Landdistrikten dahinzubringen, ein Cabinctt von Insekten in der unmittelbaren Nähe der Schule zu sammeln, und die Zöglinge ihre Name», Gewohnheiten, Verwandlungen, Eigenschaften :c. zu lehren. Dies, wenn auch kein unmittelbares Heilmittel, ist doch ein solches, welches sicher ein weites Feld umfassen wird und, wenn in Wirksamkeit gesetzt, eines ausgezeichneten Erfolges nicht verfehlen kann.

Die dem Weizen an Wichtigkeit zunächst stehende Ernte ist die des Welschkornes — zunächst an Wichtigkeit in soweit, als es de» Export betrifft; aber sehr wahrscheinlich die erste an Wichtigkeil für die einheimische Comsumtiou. Der Frühling von 1857 war außerordentlich zurück und man glaubte bisweilen, daß die Kornernte kaum die Kosten des Einsammelns in den Feldern Werth sein würde. Unglücklicher Weise sollte sich diese Bermuthuug als wahr erweisen, nicht jedoch in Rücksicht der Quantität, wie im Frühling vorausgesagt wurde, sondern in Hinsicht der Qualität.

Der Sommer »nd die erste Zeit des Herbstes waren dem Wachsthnm und der Zeitignnq des Korns sehr günstig; aber eine übermäßige Nässe herrschte in der letzteren Zeit des Herbstes vor, zu einer Zeil, wo Sonnenhitze erfordert war, das Korn gehörig zur Reife zn bringen. In Folge dieser Feuchtigkeit wurde ein großer Zhcil nicht iil und ist, weil unbrauchbar, für den Bauer verloren. Viele meinten, daß das Korn, nn» geachtet es nicht reif geworden war, dennoch ohne Nachtheil zur Fütterung des Viehes benutzt werden könnte. In beinahe jedem Falle, wo es als Futter verwendet wurde und Vieh und Schweine davon aßen, waö sie nur nach Widerstreben und nachdem ihnen fast keine andere Alternative als Verhungern gelassen wurde, thatcn, crkrankicn sie und starben dahin. Die Vcrdanungsorgane von Schweinen und Rindvieh sind so zart gebaut, einer Unordnung gerade so empfänglich oder einer Störung oder Beeinträchtigung ihrer Funktionen durch ungeeignete Nahrung unterworfen, als diejenigen des Menschen.

Angefügt findet sich ein aus authentischen Quellen zusammengestellter Ausweis, zeigend die Anzahl Acker Korn, die eingesammelte» Büschel und der Durchschnittscrtrag per Acker in jedem County des Staates für die Jahre 1850, 185l, !852, 1653,1854, 1855 und 1856.

Aus dieser Zusammenstellung kann entnommen werden, daß keines der Counties in der nördlichen Hälfte des Stäatcs, noch irgend eines aus den Miami und Scioto Valleys iin Jahre 18561,000,(100 Büschel Korn erzeugte. Die Counties, deren jedes 2,000,00l) Büschel und darüber erzeugte, sind: Butler, Fayette, Pickawav und Roß. In 1355 erzeugten Roß und Pickawav Counties, ein Tcrritornum etwas weniger als 1200 Quadratmcilcn oder etwa drei Viertel einer Million Acker umfassend, 7,500,000 Büschel Korn. Es sind mehrere Staaten in der Union, welche nicht so viel Korn erzeugen, wie diese zwei Counties in 1855. In 1856, erzeugten Clinton und Franklin Counties ein jedes zwischen anderthalb und zwei Millionen Bnschcl. Die folgenden elf Counties erzeugten zwischen einer und anderthalb Million, nämlich: Champaign, Fairfield, Greene, Hamilton, Highland, Licking, Madison, Miami, Montgomcry, Prcblc und Marren.— Geanga erzeugte blos 126,259 Büschel, welcher der kleinste Betrag ist, der von irgend einem County des Staates erzeugt wurde.

« VorigeDoorgaan »