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vereinigten und dauernden FleißcS erntend. Wir haben nichts Spezielles zu bemerken, sonder» verweisen Sie aus seine hinlänglich ausführlichen Ausweise.

Wir können diesen Bericht nicht schließen, ohne unsere Enttäuschung auszusprechen, zu finden, daß nicht mehr Aufmerksamkeit auf passende Gebäude, bequeme und gcräumige Häuser, Scheunen, Ställe, Korncribs, Gctreidckammern nnd Anßengcbciudc im Allgemeinen auf den für Prämien gebotenen Farmen verwendet wurde. In dieser Hinsicht sowohl, als in Hinsicht der besten Arten Vieh jeder Art, würde cS uns gefreut haben, hätten wir denselben Geschmack und dasselbe gesunde Urtheil entdeckt, welche ihre Verbesserungen in anderen Beziehungen auszeichneten.

Schließlich e.npfchlen wir ergebcnst Kclly's Farm als zur ersten Prämie berechtigt, Gardncr's für dte zweite und Nidenonr's für die dritte.

LuthcrSmith, > «.

N. S. Townshend.l^""""'

Ausweis von Mm. D. Kelly.

Jronton, Lawrence Co., O.

Meine Farm ethält ca. 300 Acker wovon etwa 47 Acker Holz- und Heideland sind; 44 Acker Oberland, mit FrnchtbZumcn besetzt z 209 Acker Bottomland unter Cnltur. Daß Fluß - Bottomland ist eine Mischung von Sand- mnd Thonland wo, es trocken ist; das nasse oder Sumpfland ist Thonland; das Hügelland ist sandiger Boden mit großen Sandsteinen, unten von 10 bis 40 Fuß dick, von 3 bis 4 Fuß Kohlen; 12 Fuß Thon z dann kömmt Einsenerz, Kalkstein :c.

Ich verbessere meinen trockenen Boden mit Klee, d. h. indem ich alle drei oder vier Jahre Samen auf denselben säe; kehre ihn unter mit der vollen Ernte. Das zweite Jihr folgt mit Weizen oder Korn. Dadurch erhalte ich beinahe unveränderlich eine gute Ernte. Ich drainire mein nasses Land hinlänglich trocken, um Korn anf demselben zu ziehen; dann säe ich alle fünf oder sechs Jahre Grassamcn. Im Herbste kehre ich den Rasen um, vier oder fünf zoll tief; im Frühling pflüge ich so tief als ich kann, No. 1. Ernten folgen 2 Jahre; dann säe ich wieder Timothy Samen.

Ich ziehe tiefes Pflügen in allen Arten Boden vor, ansgenommen wenn ich süße Kartoffeln pflanze. Ich habe zu meiner eigenen Befriedigung den Beweis geleistet, daß liefes Pflügen für die folgende Ernte am besten ist, nnd ganz besonders, wenn eine schwere Decke Klee, Stoppeln oder Rasen nnterzukehrcn ist. Ich habe all mein Land drainirt, so daß es auf alle Weise, wie ich es wünsche, für Farmercizwecke benutzt werden kann. Ich kann eine gute Kornernte auf demsclbcn ziehen; Ich finde, daß es besser produzirt und für die Gesundheit wohlthätig ist.

Auf meinem trockenen Lande finden sich Bauholz, Pappeln, Buchen, KastincnbZnme, Eichen, Bnckeycs nnd einige zerstreute Eichen. Unterholz, indischer Feigenbaum, Gewürzholz, ic. Das Bauholz auf dem naßen oder sumpfigen Lande, Schcllbark Hickory, Abornbanm, süßer Gummi :c. Bauholz auf dem Hügelland, Eiche, Zuckerbanin, Pappel nnd Efche.

Den Auswurf meiner Scheune häufe ich auf, um ihn verfaulen zu lasse», und bereite Dünger für Garten- oder Banmschnlcnzwccke. Ich halte meine Farm fett genug durch Anpflanzen von Klee nnd sorgfältige Beobachtung einer gehörige» Abwechslung dcr Ernte. Dies läßt dm Grund i» gutem Zustande und frei von ttukraut; da hingegen der Dünger von dcr Scheuncyard mein Land zum Anbaue unsauber und hart macht. Ich betrachte dcu Dünger vom Rindvicb für den Weltbesten.

Meine Art, mein Land zu dünge» oder fruchtbar zu mache», besteht darin, Samen auf den Grund zu säe», wenn er reift, ihn in einem frischen Zustande unterzupflügen, um die Zeit, wann die Ernte nahezu reif ist. Wo sich ein Fleck auf meiner Farm befindet, dcr wczc» welcher Abschüssigkeit sich abträgt, so bedecke ich solche Stelle» mit Dünger von der Scheuncyard. Ich sindc, daß dcr Gebrauch vou etwa 100 Büschel gelockerten Kalkes ans den Acker den Boden locker hält und für mchrcrc Jahre verbessert. Ich ziehe de» Gebrauch des Mistes von dcr Scheune vor für andere Zwecke als den, ihn hie und da auf meine Farm zu fahre».

Durch obigen Wechsel erhalte ich mein Land so fruchtbar, wie ich es wünsche. Kleines Getreide legt sich in guter Jahreszeit um fo, daß ich es nicht retten kann. Ich, gebrauche Kalk auf einem Theile meiner Farm; ich finde, daß er jede Art Boden verbessert, aber am besten ist er auf Lehmboden. Asche verbessert den Bode», hält aber die Erde nicht so lauge locker wie dcr Kalk.

Dieses Jahr baute ich etwa 209 Acker Land an; bcsacte 21 Acker mit Weizen, 1'/? Büschel per Acker; er wuchs dicht auf dem Grunde und vollendete sich gut nach oben. Die Armee Würmer beza»» auf ihm um de» lO Juni; sie schienen ans dcr Erde zu kommen, nahe der Mitte meiner Farm, wo der Klee untergepflügt wordeu war (eine schwere Decke den Herbst vorher); der Weizen war thcilweise umgelegt auf demselben Grunde. Ich errichtete cincu Graben um de» Fleck herum, um ihr Darübcrhiuausgchcn zu verhindern, mit der Absicht, sie auf einer möglichst kleinen Oberfläche zu halten. Ich fand, daß sie täglich von >2 bis etwa 5 Uhr Nachmittags ihre Nahrung suchten und wanderten. Sie schiene» den Grabe» beinahe jede Stunde zu füllen. Ich legte dann einen Klotz in den Graben, spannte ein Pferd an das Ende trieb es de» Kreis herum während der Stunden, an welchen sie wanderten, »m sie vom Ucbcrschrcitcn des Grabens durch Anfnllunz desselben und Gehen übercinanderhin zu abzuhalten. Sic schiene» alles Grüne innerhalb ihres Bereiches zu fressen, ausgenommen die harren Stengel von Weizen oder Gras. Sic starben in etwa 12 Tagen von ihre», erste» Erscheinen an, nachdem sie jedes grüne Ding, zu dem sie gelangen konnten, verzehrt hatten. Sic fraßcn die Zasern, Maschen und das Laub von den Stengel» weg, die sie ganz nackt lassen. Das Getreide war i» der Aehrc noch nicht ausgebildet und es wuchs ans ohne welche Hülse, beinahe ganz nackt. DaSDctreidekoru war gut gefüllt und machte eine halbe Emtc. Ich habe noch nicht gedroschen, fo daß ich nicht wciß, was dcr Ertrag sein wird. Dicscs Jahr pflanzte ich 35 Acker Korn anfKlccland. Den Grund ties gepflügt letzten Herbst; in die Qucrrc gepflügt im Frühling; jeden Weg 3l/2 Fnß breit ansgcfnrcht; 2 bis 3 Stengel in einen, Hügel gelassen; Ertrag, 83^Buschel^per Acker. Dies ist nicht eine volle Cc»tc; Der Grund liegt darin, daß das Korn im Frühling so schlecht aufkam. Ich säetc 33 Acker Hafer, 2 Büschel Samen per Acker. Die Ernte ergab durchschnittlich 4j Büschel per Acker. Sechsundsicbzig Acker Timothy, N/z Tonne per Acker; Kosten des Schneidens, der Pflege und des Ausschichtcns, S3 50 per Acker; Pressen VI 50 per Tonne, oder H2 25 per Acker; aufdcn Markt fahren Hl «0pcr Acker; Verkauft zu 816 00 per Tonne,, oder S2t 00 per Acker, einen netten Profit von V17 25 per Acker übriglassend; aus 7« Acker macht S1,310 00.

Irische Kartoffel» sind eine unsichere Ernte bei mir, obwohl ich zufälliger Weise bis

weilen einen guten Ertrag gewinne. Ich pflanzte 5 Ackerjsnße Kartoffeln z der Samen kostete Vl00 »0; Pflügen nnd Häufeln V20 00; Anschießen und Versetzen der Pflanzen, S12 50; viermaliges Zurichten derselben mit der Hacke, S56 00; Ausgraben und auf den Markt bringen, S19 00; Gcsammtkosten der Zichuug uud des Marktverkaufes, V247 50. Ertrag, 121 Büschel per Acker; Gcsammtcrtrag, «05 Büschel. Verkauft zu S1 5« per Büschel. Netter Prosit von 5 Acker, S375 50, oder V 71 5« per Acker. Ich ziehe das Anpflanzen süßer Kartoffeln vor auf dünne», Boden, ohne Dünger, wohl mit Klee bepflanzt und diesen im Herbst oder Winter l^/s Zoll tief untergepflügt; lege alle aufgepflügte Erde in die Hügel, Zl/g Fuß von einander, 2 Sprößlinge in einen Hügel; gesetzt um den 10. Mai herum. Ich finde, daß Abwechslung der Anpflanzuugszcit bei Irischen Kartoffeln wichtig ist, um sie vor Fänlniß zu bewahre»; ebenso ein Wechsel des Samens. Ich pflanze dieses Jahr als Frühkartoffeln von denen, welche ich letztes Jahr als Spätkartoffeln pflanzte, und pflanze als Spätkartoffclu solche, welche ich letztes Jahr als Frühkartoffeln zog.

Ich säe Timothy Samen auf all mein Land, sei es für Wiese oder Weide. Ich finde, daß es das Beste im Markte ist, als Weidefnttcr das Vieh schneller mästet als andere Grasartcu uud keine Gefahr vorhanden ist, daß es für dasselbe schädlich wirkt, und das Vieh kann, wenn auf solcher Weide gemästet, das Wasser entbehren. Ich säe eine Gallone Timothy Samen per Acker, wenn das Land frisch ist. Ist es abgenutztes Land, dann säe ich 1^ Gallone per Acker. Ich ziehe vor, de» Samen auf de» Grund zu säen, nachdem er gut gepflügt nnd geeggt ist und ihn dann mit einem Walzer zu überfahren. Wenn der Grund trocken oder in gutem bcarbeitnngsfähigem Zustande ist, so säe ich um den I. September herum. Mißräth ein Thcil, säe ich am 1. März wieder. Wenn ich im Frühling die erste Saat säe, so geschieht es sobald der Grund im Frühling in gutem icarbcitmigsfähigcn Zustande, wie oben erwähnt, sich befindet. Ich ziehe vor, den reinen Samen in die Erde zu legen, ohne Vermischung mit irgend welcher anderen Fruchtgattuug. Ich säe Kleeiamen, um mein Land in gutem Zustande zu erhalten, mit Hafer, da sie wohl zusammengedcihen. Ich säe 2 Büschel Hafer auf 1 Acker. Ich pflüge ihn untief in Kornland, egge den Grund eben nnd säe Dreiviertel einer Gallone Kleesamen per Acker; walze ihn dann oder gehe mit einem Besen darüber hin. Ich thue dies zur Abwechslung jedes dritte Jahr auf all meinem trockensten Lande. Ich lasse ihn ein Jahr mit Klee stehen und pflüge ihn dann tief unter für Korn oder Weizen im Herbste. Dies ist der beste Dünger und der wohlfeilste, welchen ich gefunden habe. Wenn ich Klccsaamcn für die Waide säe, setze ich eine Gallone Timothy Samen per Acker drei Vierthcilen einer Gallone Klcesamcn bei; dieser kann sammtlich so schnell als möglich im Frühling mit Hafer gcsäct werden. Die beste Zeit, Timothy Heu abzuschneiden, ist, wann der Samen am Reifwcrden ist und ehe er anszufallcn beginnt. Bei der Pflege des Heues fahre ich es am zweiten Tage ein oder lege es in Haufen und schichte es am dritten Tage nach dem Abschneiden anf. Ich pflüge all mein Wicsenland nnd ziehe darauf eine oder zwei Ernten Korn; dann besäe ich es neu mit reinem Timothy Samen. Bei diesem Wechsel gewinne ich die größte» Kornernten.

Obige Behandlung meines Wicscnlcindcs erhält es fruchtbar. Ju nassen Jahreszeiten legt sich das GraS vor der Ernte, was sie beeinträchtigt. Der beste Acker nieiner Wiese ergibt oft 3 Tonnen. Ich besäe meinen Boden thcilwcise mit Klee, nm das Unkraut zu zerstöre». Ich wende Fleiß an, pflege die Frucht zur gehörigen Zeit früh und spät. Im August reinige ich meine Fenzen und unangebautcn Ländercicn; durch diese Operation halte ich Dornstränchcr und Unkraut ohne große Kosten nieder. Ich halte 4 Pferde; 6 bis 8 Milchkühe, von gemischter Gattung. Ich gebrauche ci„c große Menge Ochsen; ich ziehe den alten Stock vor, den wir vor 30 Jahren in Ohio hatten, als Ochsen und Milchkühe; für Rindfleisch gebe ich dem Durham Vieh den Vorzug. Dcr billigste Weg dcr Fütterung geschieht unter Dach. Ich machte 6 Monate lang wöchentlich 12 Psnnd Butter von 5 Kühen. Dies ist nicht, was von ihnen gemacht werden könnte. Wir brauchen viel Milch auf eine andere Weise als sür Buttcrbcreitung. Ich ziehe wenig Vieh; der Markt ist besser für Korn, Heu und Getreide aller Art, sls für Vieh. Ich stellte an unserer Countv Fair ein Ssck-wcin aus, welches bei einem Alter von 2 Jahren und 8 Monaten 832 Psnnd wog. CS wurde in einem Stalle gehalten und ausgetrieben. Ich halte nicht mehr, als hinreichen, den Absall dcr Farm zu fressen. Ich schlachte 30 bis 40 Stück per Jahr. Gekochtes Futter ist am besten und wohlfeilsten zur Fütterung oder Mästung von Schweinen.

Ich habe 136 tragende Apfelbäume; l58t) junge Apfelbäume beginnen zu tragen. Auf Hügelland 60 Arten gepropftes, meist Winterobst; 700 Ronic Bcantics, 200 Janetts, 100 Nussett's, 100 Romanites, 100 Bcllflowcr und Pcarmains. Dcr Rcst besteht in kleinen Lots. Ich bepflanze das Land mit Klee, mähe ihn jedes Jahr zwei oder dreimal; umhacke die Bäume dreimal im Jahre, putze sie im Frühling und schneide die Wasscrsprößlingc im Sommer weg. Dcr Klee hindert das Emporkommen des Unkrautes. Dcr gemähte Klee fault schnell und schützt den Boden vor dem Auswaschen; die Bäume wachsen schnell und sehen gcsnnd aus. Ich habe 2300 Pfirsichbäume unter meine Apfelbäume gepflanzt. Sie sind alle beknospt und von dcr bcsten Auswahl in den vier Staaten. Die Würmer sind sehr übcl an dc» Pfirsichbäumen. Mein bcstcs Schutzmittel, sic ferne zu halten, besteht im Umwickeln des Baumes mit Gras, 18 Zoll vom Boden an, um die fliegenden Insekten vom Niederlegen ihrer Eier um die Wurzeln herum abzuhalten. Dies hatte gute Wirkung. Ich probirte es mit Kalk, Asche und Schwefel. Ich hielt es schädlich für die Bäume. Ich besitze etwa 100 Birnen-, Pflaumen- und Kirschenbäumc. Ich pflege sic wie die Apfelbäume, ausgenommen im Ausputze,,. Ich sammle all mein Winterobst so spät als möglich, in dcr Weise, daß der Frost es nicht beschädigt. Ich pflanze kein Koru, keinen Weizen, Hafer oder andere kleine Getrcidesorten unter meinen Obstbäumen; ich finde es für sic „achthcilig. Ich kann, und thue es oft, alle Arten Gartcnprodnktc und selbst süße und Irische Kartoffeln, Melonen :c. unter meinen jungen Bäumen pflanzen und finde dies vorthcilhaft für die Bäume.

Mein Haus ist ein altmodisches Farmhaus, 44 Fuß Front, 60 Fuß lang, 2 Stockwerke hoch, aus Brick gebaut mit 30 Fuß Porch als Spcisczimmcr im Sommcr, wo ich cinc großc Anzahl Arbeiter habe. Ich besitze 8 andere Häuser für Pächter, sie sind von wohlfeiler Art, wie gehauene Block- und Framchausgebäude. Ich habe zwei Scheunen zur Aufbewahrung von so vi<l kleinem Getreide als möglich. Ich heimse all mein kleines Getrcidc so schnell wie möglich ein, wenn es getrocknet ist; es hält das Stroh glänzend und den Weizen gut. Ich dresche im Allgemeinen uachdcm mcinc ganze Ernte gesichert ist. Ich bewahre all mein Stroh sür den Markt ans; es kömmt einer halben Ernte Heu gleich, ohne viel Mühe zu verursachen. Ich presse das Stroh wie das He»; etwa 500 Psuud in einen Ballen, und verkaufe es per Ballen, wic das Heu; es ist T6 bis T8 per Tonne wcrth.

Meine Ricgel oder Wormfcnce betrachte ich als die wohlfeilste und beste Fencc, da das Holz dazu vom Lande genommen und für nichts gerechnet wird. Ich kann mein Bauholz zu V2 bis S4 per Stamm verkaufen; 100 Riegel geben 4 Ruthen Fencc und 4 Riegel darüber, die Fcncc 12 Riegel hoch bis zur Füllung, mit Pfählen und Wider, hacken. Kosten der Verfertigung und Aufsetznng von IVO Riegel oder 4 Ruthe» Fcncc, T1 50; das Bauholz zu S2 00 gerechnet, stellt die Kosten der Fence auf 87 Cents per Ruthe. Ich habe etwas Planken- und etwas Pfahlfcnce. Plankfcnce, 64 Fuß, Holz, «4 Cents; Pfosten, 30 Ccntö; Bauen und Nägel 50 Cents, «1 44 per Ruthe. Ich bin der Ansicht, daß die Hecke eine Sache ist, welche alle anderen Arten Fence zn verdrängen bestimmt ist. Ich habe 1003 Ruthen Ofage Orange Fence gepflanzt und ausgesetzt. Kosten 1 Ruthe: Pflanzen 15 Cents; Anpflanzen, 20 Cents; Zurüsten und Putzen, 4 Jahre, 3 mal jährlich, 36 Cents; Gefammtkostc» per Ruthe, 71 Cents. Ich gebe dieser Fence aus verschiedenen Gründen den Vorzug. Sic hält boshafte Personen fern, welche Früchte, Gärten oder Weinrcbenstöckc zerstören wollen. Ich habe etwas Drahtfence gemacht, allein sie war sehr bald vom Roste aufgefressen. Ich betrachte sie als eine elende Fence, selbst während sie besteht.

Ich verkaufe fast immer meine Farmproduktc beim Gewicht.

Auf die Fragen 39, 40 und 4l möchte ich nnr sagen, daß ich nicht all mein Land geklärt habe. Ich pflanze Wein, Himbeeren und kleine Obstsorten verschiedener Art; da Treibhaus, Gärtnerei, Pflauzschulcn, und andere Geschäftszweige, alle, mit meinen Farmopcrationen verbunden sind — sämintlich durch dieselben Arbeiter verrichtet werden, so ist es für mich unmöglich, eine genaue Rechnung über die Farmcrciauslagcn vorzuweisen. Ich habe stets 10 bis 15 Arbeiter in meiner Beschäftigung. Wann sie nicht im Garten oder cinf der Farm arbeiten, klären sie das nnkultivirte Land oder thnn eine andere, mit der Farm verbundene Arbeit, so daß ich die Ausgabcnrcchnnng nicht korrekt führen kann. Meinem Hauptgärtncr bezahle ich B35 bis S40 per Monat. Den anderen Arbeitern bezahle ich V12 bis V26 per Monat. Meine Farm erzeigt S1000 bis S 3000 Prosit per Jahr. Die Wechsel der Zeiten ändern auch den Profit. Bis jetzt erlitt ich durch die Formerei noch keine pekuniären Verluste.

Ich habe 57 Bicncnfainilicn, Ich kindc es vorthcilhaft, Bienen für den Honig zu ziehen. Ich beschäftige mich schon 25 Jahre lang mit Bienen. Ich fand alle Patent Bienenkörbe, welche ich probirte, mißlungen (AlleS Humbng.) Ich probirte viele und keiner war, als was er vorgegeben wurde. Die Bicncnflicgc wird hingehen, wohin die Biene gehen kann, und sind die Bienen nicht stark genug, die ganze Honigscheibe zu schützen^ so wird sie die Fliege zerstören oder ihre Eier in die Honigschcibe legen und ausbrüten und den ganzen Bienenkorb zerstören. Dies geschieht oft, wann die Bienen zu häufig schwärmen, ohne Rücksicht auf die Quantität Honig, den sie haben mögen. Sind die Bienen stark, so halten sie von selbst die Würmer ferne. Alles Patent Werk, das ich probirte, erwieS sich einzig als eine Herberge für die Würmer und zn gleicher Zeit als sehr kostspielig. Alle Bicmnkörbe sollten so eingerichtet sein, daß die Bienen den Vorthcil haben könnten, die Fliege oder den Wurm durch eine geneigte Ebene auszutreiben. Ich machte den Versuch mit 19 Familien bei einem Gebäude, natürlich von einander getrennt. Einigermaßen bekannt mit ihrer Natur, richte ich die Zellen so ein, daß sie den schöncn Honig in Schachteln oder Laden, welche 16 Pfund halten, bereiten; das Gebäude ist 12 Fuß im Quadrat, kostet ungefähr H 200. Ich kann jährlich 70 oder vielleicht 80 Schachtel» oder Laden nehmen, d. h. 70, zu 16 Pfund per Schachtel; 1,142 Pfund, verkauft zu 25 Cents per Pfund, S280 ohne Zerstörung der Bienen.

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