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Bereiten des Grundes und Häufeln 52 0«

Pflanzen und Anpflanzen SM

Hauen und Häufeln 3 «v

Graben und zu Markte bringen 20 «U

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Prämie,, von V12 bewilligt.

Ausweis über den Anbau von Kartoffeln.

Der Grund, auf dem ich diese Kartoffeln zog, war neuer Grund und etwa drei Jahre aufgehauen und theilwcise geklärt. Letzten Frühling klärte ich den Grund und pflügte von sechs bis acht Zoll tief; pflanzte die Kartoffeln iu Hügeln, etwa zwei nnd einen halben Fuß jeden Weg; legte zwei kleine Kartoffeln in jeden Erdhügel; ging am fünfzehnten Mai zweimal mit dem Cultivator und zweimal mit dem Schaufelpfluge darüber; keine weitere Arbeit bis zum Ausgrabt».

Auslagen.

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Joseph Mock.

Kart offel ern tc.

Der Boden, auf dem diese Kartoffelernte gezogen wnrde, war eine Mischung von Schwarzlehm, Thon, Saud und ein wenig Kiesuntergrund, hauptsächlich Thon mit Kies, geeggt und mit dem Kornpflug bearbeitet am ersten April (das Pflügen geschah 5 bis 8 Zoll tief); noch einmal geeggt, dann den Grund nach einer Richtung mit einem Schaufelpflug gezogen, die Reihen etwa 3 Fuß auseinander machend; angepflanzt April23, 3 V» Büschel. Angepflanzt in Drillcrn, welche die Kartoffeln oder Stucke derselben 8 bis 12 Zolle von einander fallen ließen. Sobald einige der Kartoffeln den Grund zu durchbrechen begannen, nahmen wir eine zwei Pferd Egge nnd fuhren mit derselben quer über die Reihen, was dm Grund ebnete und alles Unkraut aus den Reihe» entfernte. Sowie sie ordentlich aufgegangen waren, warteten und behackten wir sie; als der obere Thcil nahezu groß genug war, niederzufallen, umpflügten wir sie.

Auslagen des Anbaues eincS halben Ackers Kartoffeln.

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Henry Ridcnour.

Ausweis von A. N. Innis.

Mein Boden ist ein reicher Lehmboden mit einer Mcrgclnnterlagc; keinen Dünger; erstes Pflügen; früherer Gebrauch: Wiese und Weide.

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Gesammtkosten der Ernte, exklusive der Landrente 513 5«

Tr.

Per 136 Büschel Kartoffeln, zu 5« Cents l9S M

Auslagen 13 5«

Netter Prosit non einem halben Acker S81 50

Obige Kartoffel» wurden am letzten 1. Mai angepflanzt, in Drillern ca. 3^ Fuß von einander; Hügel in Reihen, etwa 18 Zoll anscinandcr; Samen (Ncshannocks) sehr klein geschnitten; die gebrauchte Quantität, 6 Büschel per Acker; angepflanzt »ach der alten Weise durch Fallenlasse» von der Hand und zugedeckt mittelst Handhaucn. Obiges ist korrekt.

A. N. Junis.

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Reiner Prosit 5154 63

Dieser Grund wurde vor drei Jahren gedüngt, 30 Fuder per Acker.

Thomas Gar du er.

Haferernte von einem halben Acker. — Anbaukostcu.

Einen halben Tag Pflügen 5125

Säen und Eggen 75

Ernten 2 00

Dreschen 5 0«

Drei Büschel Tamm 12«

'', 510 2«

Gezogen 98 Büschel Hafer — gemessen in gesiegeltem Halhbufchel — selbe zu Hause

verkauft für 25 Cents Per Büschel 524 50

Auslagen 1« 20

Reiner Prosit 514 3«

Die obige Haferernte ward gezogen auf einem Acker sandig-thonigcn Bodens, anf welchem die zwei vorhergehenden Jahre Kornernte» gewcfcn waren. Ich gebrauchte keinerlei Dünger beim Anbaue des Hafers. Ich pflügte den Grund neun Zoll tief, sä'ctc den Samen (drei Büschel) von freier Hand und eggte denselben unter am 29. März letzthin.

JaS. R. Cablc.

Weizenerntc in 1857 auf fünf Acker und acht Ruthen.

Der Boden, auf welchem diese Weizenerntc gewonnen wurde, besteht aus schwarzem Lehm, gemischt mit einigem Thon, Sand und KicS z scchszig Zweipferdcfuder teilweise verfaulten Scheunedüngers anf denselben geführt und gleichmäßig ausgebreitet; begann zu pflügen August 22.1856 und wurde fertig die folgende Woche; pflügte von li bis 8 Zoll tief; sSete September 9. sieben Büschel Sachen; eggte zweimal mit einer schweren Zweipferde-Egge; die zwei vorhergehenden Ernten waren Kornernten, dam, folgten Haferernten. Was den Werth des Düngers betrifft, könnte ich keine bestimmte Antwort geben, da ich von keinem weiß, der in der Nachbarschaft anders denn um 25 Cents per Fuder für zwei Pferde verkauft worden wäre.

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Henry Ridenour.

Der Präsident bestellte die Hrn. Smith und Wcbb zur Untersuchung der Rechnungen von Hrn. Green, als handelndem Mitglieds des Erckntivkommittee.

Die Hrn. Stedman und Krum wurden als Committee bestellt, um die Rechnungen des Schatzmeisters des Rathcs zu untersuche».

Hrn. Waddle und Millikin wurden als Committee zur Untersuchung der Rechnung des korrcspondircndcn Sekretärs bestellt.

Hrn. Green und Wcbb wurden als Committee zur Untersuchung der Ausweise der Applikanten für Prämien auf Fcldcrnten gewählt.

Hrn. Smith, Krum und Milliki» wurden als ein Committee zur Prüfung der für Prämien eingetragenen schriftlichen Versuche ernannt.

Eine Mittheilung von den Hrn. Burnct und Gnillc, um eine Vergütung der in der Erfrischungshalle auf dm Fairgründen eingetretenen Verluste von Seiten des RathcS nachsuchend, wurde auf Antrag auf den Tisch gelegt.

Auf Antrag von Richter Musgrave wurde

Verordnet, daß die erste Prämie für Hürden fünfjähriger Mutterschafe in jeder Klasse, V10 sein soll und die zweite Prämie S7, und daß der Schatzmeister die an der letzten Fair bewilligten Prämien demgemäß ausbezahlen soll.

Das zur Untersuchung der Rechnung des Hm. Green, handelnden Mitgliedes des Erckntivkommittee, bestellte Committee berichtete, daß es die Rechnung untersuchte und korrekt fand und daß eine genanntem Green schuldige Balance von P5 94 vorhanden sei. Der für den Verkauf von Holz eingenommene Betrag ist 2,992 64. Bericht angenommen und das Committce entlassen. »

Das zur Untersuchung der Rechnung des Schatzmeisters ernannte Committee berichtete Rechnung und Belege des Schatzmeisters als korrekt, und daß die gegenwärtig in seinen Händen liegende Balance T6,929 69 betrage. Bericht gcnchmigt und das Committce entlassen.

Das zur Untersuchung der Rechnung des karrcspondircndcn Sekretärs bestellte Committee berichtete die Rechnung als korrekt, und daß demselben K229 03 für verschiedene getragene Ausgaben geschuldet werden. Bericht angenommen und Committee entlassen.

Ans Antrag von Major Millikin ward

Beschlossen, daß es unerläßliche Nothwcndigkcit sei, ein besseres System der Rcchnungführung des korrespondirendcn Sctrctärs und Schatzmeisters des Staatsrathes zu adoptiren

Beschlossen, daß zur Verwirklichung genannten Zweckes der Schatzmeister seine Rechnungen in folgender Weise fuhren soll:

I. Er soll sich selbst sämmtlichc aus allen Quellen eingeiiommenc Gelder zur Last schreiben und speziell angeben, von Wem, wann »nd auf was für eine Rechnung selbe eingenommen wurden.

II. Er soll einzig auf Anweisung des Sekretärs oder Präsidenten oder auf zuerkannte Prämien ausbezahle».

III. Er soll wenn er sich ausbezahlte Gelder gutschreibt, das Jahr speziell angeben, für welches das Geld verausgabt worden.

Beschlossen, daß der Sekretär eine volle und umfassende Reihe Bücher öffnen »nd führen soll welche voll spezisizircn sollen, an wen, wann und aufwas für Rechnungen Geld bezahlt ist; dabei soll er folgende Regeln beabsichtigen:

I. Er soll Anweisungen für alle verausgabten Geldsummen ausstellen, in der Anweisung und in seinen Büchern speziell bezeichnend, wofür die Anweisung ausgestellt worden, und in welchem Fiskaljahr die Schuld kontrahirt wurde.

Ii. Ebenso soll er in einem zu diesen Zwecke angefertigten Journale gefolgerte Rechnungen öffnen und die verschiedenen Zahlungsanweisungen den einzelnen Rechnungen zur Last schreiben; und er soll genannte verschiedenen Schnldcnposten in einen Ledger eintragen, so daß die Ausgaben in jedem Depavtcmcnt in jedem Jahre schnell ermittelt werdn können.

Beschlossen, daß das Fiskaljahr dieses Rathes, am ersten Dezember beginnen und am 39. November schließen soll.

Beschlossen, daß es in der Pflicht des Präsidenten liege» soll, dem korrespondirenden Sekretär für seinen Gehalt bis zum ersten des laufenden Monats und für seine geprüfte Rechnung eine Zahlungsanweisung zu geben, »nd daß der Präsident darnach alle drei Monate vom genannten ersten Dezember an für des Sekrctär's Gehalt und von ihm während jeder folgenden Periode von drei Monaten bezahlten und vom Präsidenten genehmigten Ausgaben seine Anweisung erlassen soll.

Auf Antrag vertagte sich der Rath «>°e ckie.

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