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Inhaltsverzeichniß.

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. 113

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Seite

Shakespeare über die Liebe. Einleitender Vortrag zur Jahresversammlung

der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Von A. Freiherrn von Loën 1

Jahresbericht vom 23. April 1883. Vorgetragen von Freiherrn von Vincke 16

Bericht über die Jahresversammlung zu Weimar, am 23. April 1883 . 18

Die Freundschaft in Shakespeare's Dramen. Von Nicolaus Delius 19

Der Liebhaber bei Shakespeare. Von Julius Thümmel

42

Die Musik in Shakespeare's Dramen. Von Dr. R. Sigismund.

86

Die englischen Komödianten in Oesterreich. Von Johannes Meißner

Eine neue Bühnenbearbeitung des Cymbeline. Von Heinrich Bulthaupt 155

Die Sonett-Periode in Shakespeare's Leben. Von Hermann Isaac . 176

Emendationen. Von F. A. Leo.

Literarische Uebersicht

271

Nekrologe. I. Hermann Ulrici

319

II. Mrs. Horace Howard Furness

321

III. J. Payne Collier

322

IV. Dr. L. Riechelmann

322

V. Miss Jeane Rochfort Smith

323

VI. Arthur Hager.

323

Miscellen. I. Shakespeare's Gebeine

324

II. Die Brosche Shakespeare's und deren Geschichte

338

III. Shakespeare's. Benutzung der Bibel

345

IV. Ein Bild von Shakespeare.

349

V. Shakespeare's Testament

350

VI. Ein italienischer Hamlet

350

VII. Die Schauspieler des Königs .

355

VIII. Shakespeare und Tausend und Eine Nacht

355

IX. Geschichte des Theaters in Biberach

362

X. Zu Hamlet V, 2

. 363

XI. Salvini als Shakespeare-Erklärer

363

Statistischer Ueberblick über die Aufführung Shakespeare'scher Werke auf

den deutschen und einigen ausländischen Theatern vom 1. Januar

bis 31. Dezember 1883 .

368

Zuwachs der Bibliothek der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft seit April

1883. Von Dr. R. Köhler .

375

Supplement-Blätter zum General-Register.

. 377

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Shakespeare über die Liebe.

Einleitender Vortrag zur Jahresversammlung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft.

Von

A. Freiherrn von Loën.

Drei Leidenschaften wecken die Konflikte im menschlichen Leben, sie geben den Dichtern den Stoff zu den Romanen und Dramen; es sind dies die Leidenschaften des Erwerbs, der Ehre und der Liebe. Die letztere Leidenschaft ist die allgemein menschlichste und zugleich die idealste. Kein Dichter, der nicht die Liebe besungen und gefeiert hätte, und Niemand hat das wohl mit so genauer Kenntniß des menschlichen Herzens gethan wie Shakespeare. Shakespeare über die Liebe soll das Thema meines Vortrags sein. Es ist unmöglich, in der kurz bemessenen Zeit den ganzen Stoff erschöpfend zu behandeln; ich werde mich daher auf die dramatischen Dichtungen beschränken und darin besonders auf die werbende, wie auf die eheliche Liebe Bezug nehmen.

Wenn die Erklärer Shakespeare's eine besondere Richtung aus seinen Werken verfolgen, so fragen sie wohl: Woher hatte der Dichter seine politischen, historischen, philosophischen, medizinischen etc. Kenntnisse? Seine Erfahrungen und Beobachtungen in der Liebe konnten ihm schwerlich die ideale Anschauung von derselben geben, die er in seinen Werken vertritt. Dazu war weder seine Ehe, noch die seiner hohen Freunde angethan und eben so wenig das Liebeleben, das er bei seinem Londoner Aufenthalt zu beobachten Gelegenheit hatte. Heuchlerisch genug war wenigstens das der jungfräulichen Königin und ihres Hofes.

Jahrbuch XIX.

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