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Vorrede.

Die folgende» Seiten enthalten eine Beschreibung einer schleimigen Tour durch die meisten deutschen Staaten und einen Theil Frankreichs. Am 15. April landete ich in Hamburg, und am 1. Juli reiste ich von Frankreich nach England ab. Die Beschreibung ist natürlich skizzenartig und unvollkommen, und zwar aus dem Grunde, daß es fast unmöglich ist, alle einzelnen auf die Landwirthschaft bezüglichen Punkte in einem so großen Territorium binnen so kurzer Zeit in Erfahrung zu bringen. Ich machte Notizen über das, was ich für das Wichtigste ansah, und schrieb manches nieder, was eigentlich nicht zur Landwirthschaft gehörte, aber mir doch mit der Industrie in den Staaten, die ich besuchte, in Verbindung zu stehen schien.

Es wiirde einen Aufenthalt von mehreren Jahren erfordern, um mit allen Details der verschiedenen Wirthschaftssysteme und den eingeführten Verbesserungen bekannt zu werden und zu ermitteln, wie weit die verschiedenen landwirlhschaftlichcn Erziehungsanstalten einen wohlthätigcn Einfluß ausüben; und endlich ist der Raum in diesem Bericht zu beschränkt, um dem Gegenstände völlige Verechtigkeit widerfahren zu lassen. Ich hoffe, daß die in diesem Theile des Berichtes besprochenen Gegenstande vollständig und klar genug dargestellt sind, um eine richtige Idee von denselben zu geben, und daß sie zum Nachschlagen und Vergleichen werthvoll befunden werden, denn ich wollte keine unterhaltende Rcisebcschreibung geben. Ich habe es vermieden, etwaige Reiseabenteuer, Städte, Kirchen, Theater, Opern oder andere öffentliche Ge» däude, die Eostüme, Gewohnheiten, Manieren und Sitten der Völker zu beschreiben, und zwar aus dem Grunde, weil ich ihre Verbindung mit landwirthschaftlichen Angelegenheiten nicht einsehen konnte, obgleich solche Beschreibungen unterhaltender und lehrreicher sein dürften, als die niedergeschriebenen Sachen.

Den Bericht über die deutsche Landwirthschaft habe ich so vollständig als möglich gemacht, weil wir hier in Amerika weniger von der deutscht» Landwirthschaft wissen, alS von der französischen oder englischen. Es scheint mir, daß unsere Unkenntniß der deutschen Landwirthschaft mehr der Verschiedenheit der Sprache als irgend einer Ursache zuzuschreiben ist, denn die Deutschen sind nicht wie die Chinesen; sie verbieten es keinem Fremden, das Land zu bereisen, und sie veröffentlichen ihre Leistungen und Fortschritte in allen Zweigen des menschlichen Wissens. Einige werthe und theure Freunde riethen mir, so wenig als möglich über die deutsche Landwirthschaft zu schreiben, und die englische so ausführlich als möglich zu beschreiben, weil die amerikanische und englische Landwirthschaft mehr mit einander harmonirte, als die amerikanische und deutsche. Meine Beobachtungen bestätigen diese Ansicht nicht: vier Fünftel von

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