Die Physiognomie des Pflanzenreiches in Brasilien

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M. Lindauer, 1824 - 36 pagina's
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Pagina 20 - Gegenden, deren Flüsse während des Sommers versiegen, hügeliges Land oder Ebenen, sind das Vaterland dieser sonderbaren Wälder. Nur mit Furcht und Grauen durchzieht sie der Reisende in den trocknen Monaten. So weit er blickt, umstarren ihn regungslos, von keinem Lüftchen gefächelt, die entblätterten Stämme-, kein grünes Blatt, keine saftige Frucht, kein frischer Grashalm auf dem glühenden nackten Boden ; nur sonderbar gebildete...
Pagina 22 - Blumen durchwirkt; weit und breit kein hoher Baum, nur kleine Gebüsche, die sich in den Niederungen wie künstliche Gärten gruppiren, oder malerisch an einzelne Felsenmassen anlehnen. Ein sanfter, kühler Wind fächelt die Wohlgerüche auf, welche Flora durch diese liebliche Gegend ausgestreut hat: der Himmel wölbt sich tiefblau, mit einzelnen kleinen Wolken durchwebt, über die milde Landschaft. Ein unbeschreibliches...
Pagina 12 - ... neue Welt vor unsere Blicke zaubert, in einer früher nie vernommenen Sprache zu uns spricht, und selbst in dem bescheidenen Leben des ruhigen Pflanzenreiches uns die Kraft und Majestät ihrer Schöpfung offenbart. Diese Wälder nehmen in den östlichen Provinzen Brasiliens in einem zusammenhängenden Striche viele tausend Quadratmeilen ein, und werden mit dem Namen der allgemeinen Waldung, Matta Geral, bezeichnet. Sie sind der Zufluchtsort jener wilden Indianerhorden, die noch nicht der portugiesischen...
Pagina 12 - Genusse einer so fremdartigen Anschauung, und mit dem ehrfurchtsvollen Staunen über die höchste Allmacht, welche hier eine neue Welt vor unsere Blicke zaubert, in einer früher nie vernommenen Sprache zu uns spricht, und selbst in dem bescheidenen Leben des ruhigen Pflanzenreiches uns die Kraft und Majestät ihrer Schöpfung offenbart. Diese Wälder nehmen in den östlichen Provinzen Brasiliens in einem zusammenhängenden Striche viele tausend Quadratmeilen ein, und werden mit dem Namen der allgemeinen...
Pagina 24 - Campos-Ebene, sondern hie und da erheben sich auch dichte Gesträuche oder niedrige Bäume, die bald in ausgedehnte Gehege verschlungen, bald in isolierte Gruppen zusammentretend, die Aussicht durch das Gebiet beschränken. Oft hat die Hand der Natur diese Pflanzungen von goldblättrigen Malpighien, von vielfarbigen Banisterien, steifen Erythroxilen, schlingenden Apocyneen und Paullinien, niedlichen Declieuxien und lachenden Cassien so kunstreich geordnet, dass man in einer Parkanlage zu wandeln...
Pagina 15 - Dezember 1819 den Japurä, einen der wichtigsten Nebenflüsse des Amazonas hinaufschifften, vertieften wir uns in einen solchen Wassergarten, und irrten drei Tage und drei Nächte darin umher, bis ein glücklicher Zufall uns in das Strombette zurückbrachte. Unvergesslich wird uns der Anblick jener unübersehbaren Flut sein, durch welche der Wind hie und da bewegliche, mit Waldung besetzte Raseninseln an uns vorübertrieb, während wir, bald unter dichtem Gebüsche, bald unter himmelhohen Bäumen...
Pagina 16 - ... Sie scheint sich ununterbrochen bis zu den Granitgneisgebirgen der Serra de Parime zu erstrecken, deren in Glimmerschiefer übergehendes, glänzendes Gestein mit Veranlassung zu der Sage vom Dorado gegeben hat. Nur einzelne lichte Wiesengründe, Campinas, liegen zwischen ihr in diesem grossen Raume eingeschlossen, und erst in der Breite der Mündung des Rio Branco in den Rio Negro werden jene Fluren häufiger, welche sich gegen Norden mit denen am Repunuri und Essequebo vereinigen. Fast gar nicht...
Pagina 22 - Brasiliens gegen Westen von der Serra do Mar herab, so tritt man entweder unmittelbar aus dem Urwalde, oder aus einem Striche von Catingas, der gleichsam die Grenze beider Gebiete andeutet, in die Campos. Eine weite Aussicht eröffnet sich bald über eine ausgedehnte Ebene, die im Hintergrund ein Gebirgszug von grossartigen Umrissen beschränkt, bald über hügeliges Land, von vielen seichten...
Pagina 25 - Tabuleiro serrado. Sobald die Regen der ersten feuchten Monate den trocknen Boden der Fluren belebt haben, brechen tausend Blüten aus diesen Bäumen in geringer Höhe über dem Boden hervor, und bereiten, leicht erreichbar, dem Botaniker ein hohes Freudenfest. Von der Wasserscheide an, welche in Minas Geraes gegen Norden dem Rio de S. Francisco und dem Rio Doce, gegen Süden...
Pagina 15 - Blüten, und wimmelnde Ballen von Ameisen, die sich ängstlich auf die Zweige geflüchtet hatten, fielen beim geringsten Anstoss zu unserm Schrecken in die Kähne herab. Verlaufen sich allmählich die Hochwasser, welche fruchtbaren Schlamm über die Kakaowälder geführt haben, so erscheinen die steilabgestürzten Ufer...

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